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Taucha hofft auf einen Verbleib des Festivals in der Parthestadt

Taucha hofft auf einen Verbleib des Festivals in der Parthestadt

Die Organisatoren des Weltmusikfestivals Ancient Trance haben sich über die Jahre in Taucha den Ruf erarbeitet, dass die Orte des Geschehens ordentlicher verlassen als sie vorgefunden werden.

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Mit einer Feuershow begann Sonntagnacht die Abschlusszeremonie.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Auch gestern gab es nach dem langen Festwochenende keinen Grund zur Klage, wie eine Nachfrage im Tauchaer Rathaus ergab. Auch seien keine Vorfälle zu verzeichnen gewesen, bei denen Ordnungsamt oder Polizei hätten einschreiten müssen. "Wir möchten uns beim Organisationsteam des Festivals und des Kongresses für die friedliche und harmonische Veranstaltung bedanken. Die Stadtverwaltung Taucha würde sich freuen, die Festivalteilnehmer auch im nächsten Jahr wieder hier begrüßen zu dürfen und wenn Taucha auch zukünftig Austragungsort für das Ancient-Trance-Festival bliebe", teilte Pressesprecher Nico Graubmann mit.

Kurz vor dem Fest waren Sorgen der Veranstalter laut geworden, wegen des angekündigten Baus einer Seniorenresidenz gleich neben dem Festgelände am Schöppenteich könnte eine Fortführung der Treffen in Frage stehen. Das bestätigte am Sonntagabend auch Magdalene Schlenker vom Organisationsteam: "Mal schauen, ob das dann noch geht und passt." Ansonsten sei man ja sehr zufrieden mit dem Standort und hätte wieder ein wunderschönes Fest erlebt. Wie es mit der geplanten Baustelle konkret weitergeht, dazu hatten sich die Investoren bisher trotz mehrmaliger LVZ-Nachfrage noch nicht geäußert.

Doch das interessierte am Sonntag gegen 22 Uhr niemanden. Denn da waren die letzten Beats der Gruppe Aitrist gerade verklungen. An der Teichbühne begann die Abschlusszeremonie mit einer Feuershow. Mit dem Song aus der Welt der spirituellen Lieder und Mantras "In the light, in the love, in the glory" ging dann das 7. Ancient-Trance-Festival für Maultrommel- und Weltmusik zu Ende. In wehmütiger aber auch erwartungsfroher Stimmung hatten sich die Teilnehmer im Kreis versammelt, um gemeinsam zu singen und Abschied zu nehmen. Vielfach war dabei ein "Auf Wiedersehen nächstes Jahr in Taucha" zu hören. Die Gäste jedenfalls waren voll des Lobes. So meinte Herbert Löwe aus Seligenstadt/Hessen: "Ich habe auf anderen Festivals immer von der guten Stimmung beim Ancient Trance in Taucha gehört. Das wollte ich selbst mal miterleben und jetzt bin ich begeistert von der bunten Vielfalt in der Stadt und der Musik. Meine Freundin stammt aus Stötteritz, so dass wir bei einem Familienbesuch gleich mal einen Abstecher nach Taucha machen."

Holger Wenzlaff aus Halle war bisher jedes Mal dabei: "Die 30 Kilometer sind ein Katzensprung. Da mein Hobby das Didgeridoo ist, kann ich hier viele Gleichgesinnte treffen und an Workshops teilnehmen. Ich setze mich aber auch mal alleine hin und spiele für mich selbst. Oft werde ich dann von Leuten angesprochen, die sich für das Instrument interessieren."

Karsten Dietzel aus Einbeck in Niedersachsen zog mit dem Bauchladen als "Gandalf der Bunte" übers Gelände: "Die Buntheit gefällt mir, aber mit der Musik kann ich mich nicht so richtig anfreunden, denn da ist mir oft zu viel Elektronik dabei. Unter Weltmusik verstehe ich mehr das Ursprüngliche." Kristin Szekies aus Engelsdorf zeigte sich begeistert: " Das ist ein herrliches Festival. Ich bin schon zweimal dabei gewesen. Man trifft tolle Leute, und die Musik gefällt mir. Das ganze Umfeld verführt geradezu, sich hier kostümiert zu zeigen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.08.2014
Olaf Barth und Reinhard Rädler

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