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Taucha Taucha könnte eine Kneipp-Meile bekommen
Region Taucha Taucha könnte eine Kneipp-Meile bekommen
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21:00 23.06.2010
Wie gemacht fürs Kneippen: Andreas Gumbrecht fotografiert am Parthe-Umfluter Details der Steinmauer, an der entlang im Wasser gewatet werden könnte. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Allein fünf Stück schlägt Andreas Gumbrecht vom Zweckverband Parthenaue für Taucha vor.

Die Idee der Wasserplätze sei letztlich ein Ergebnis der Machbarkeitsstudie zur Parthe. Dabei war – wie berichtet – untersucht worden, wie die Parthe besser touristisch erschlossen werden könnte. Unter anderem schlagen die Planer dabei auch eine Schiffbarmachung des Gewässers vor, die jedoch sehr aufwändig würde. Die Wasserplätze seien zunächst das Greifbarste aus den Vorschlägen, erläutert Gumbrecht. Dabei sollen in jedem Ort an der Parthe Plätze am Fluss gefunden werden, die mehr anbieten. „Vom Treffpunkt über ein besonderes Erlebnis vor Ort, Spaß, Sport oder Kultur reichen die Ideen“, sagt der Verbandsgeschäftsführer. „Wichtig ist, dass an dem jeweiligen Ort eine besondere Beziehung zum Wasser entsteht.“

Schon ziemlich sicher ist zum Beipsiel ein Wasserplatz am Ende der Badergasse in Taucha. Der Ort sei zentral im Grünen gelegen, es gebe Parkplätze in der Nähe, Gastronomie, das Parthebad – ideal“. schwärmt Gumbrecht. Leipzig habe seine Kneipen-Meile, „vielleicht können wir in Taucha eine Kneipp-Meile etablieren“, schlägt er als Idee vor. An der Steinmauer am Umfluter entlang lasse sich trefflich durchs die Parthe spazieren und Wasser treten. In Sehlis, etwas unterhalb des Reiterhofes, könnte ein weiterer Wasserplatz liegen. „Vielleicht errichten wir dort nur eine Furt durch den Fluss, mit Trittsteinen und einem Führungsseil“, sagt er. In Plösitz, Cradefeld und unterhalb des Schlosses befänden sich weitere mögliche Plätze.

„Bei einem Workshop im Herbst wollen wir mit den Kommunen, HTWK-Studenten und Landschaftsarchitekten Ideen für die Wasserplätze sammeln“, kündigt er an. Der Workshop werde offen gestaltet, so dass auch Bürger teilnehmen könnten.

Jede Kommune könne und solle eigene Schwerpunkte bei den Wasserplätzen setzen, sei selbst bei der Umsetzung der Ideen gefragt. „Am Ende bin ich mal gespannt, welcher Ort als erster das Rennen macht und den ersten Wasserplatz fertig stellt“, schmunzelt er. Bei der heutigen Sitzung des Zweckverbandes will Gumbrecht auch vorschlagen, die Wasserplätze als interkommunalen Vorschlag beim sächsischen Städte-Wettbewerb „Ab in die Mitte“ einzureichen. Jörg ter Vehn

Jörg ter Vehn

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