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Taucha Taucha lädt zum 7. Mimo-Dirtjam
Region Taucha Taucha lädt zum 7. Mimo-Dirtjam
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09:12 13.07.2018
Jonas Kolbig (links) und Niels Gehrke werben auf dem rund sieben Meter hohen Anlaufturm für den 7. Mimo-Dirtjam in Taucha. Beide werden dann auch selbst mit ihren Rädern über die Rampen (Hintergrund) fliegen. Quelle: Foto: Olaf Barth
Taucha

Auf dem Parcours im Tauchaer Gerichtsweg sind die meisten Rampen außerhalb der Trainingszeiten zugedeckt. Lang anhaltender Regen, aber auch lange Hitzeperioden setzen den Lehmsand-Hügeln zu. „Wir hoffen natürlich auf passendes Wetter, ansonsten müssen wir wieder improvisieren und zwischen den einzelnen Durchgängen an den Rampen arbeiten“, erklärt Organisator Niels Gehrke (23). Außerdem kommen bei gutem Wetter mehr Starter und Zuschauer.

Aus dem Wald in den Verein

Im August sollen die Rampen in perfektem Zustand sein, denn dann katapultieren sich auf ihnen die Radsportler in luftige Höhen, um dort ihre Tricks zu zeigen. In den Klassen Anfänger, Amateure und Profis kämpfen die Teilnehmer um die höchsten Wertungen. Seit die ursprünglich vereinslos im Mimo-Wäldchen übenden Tauchaer Radsportler inzwischen mit 21 Mitgliedern als eigene Abteilung in der TSG 1861 untergekommen sind, geht es auch mit der Anlage und der sportlichen Entwicklung so richtig voran. „In der ostdeutschen Szene sind wir die Truppe mit dem stärksten Nachwuchsteam“, so Gehrke.

Einer von ihnen ist Jonas Kolbig aus Merkwitz. Seit drei Jahren ist er dabei stieg vom BMX-Rad aufs Mountainbike um. „Es macht einfach Spaß, es gibt keine Grenzen nach oben, und natürlich spielt auch der Adrenalin-Kick eine Rolle“, sagt der 16 Jährige, der bei den Amateuren starten wird. Mit einem Back-flip und 360-Grad-Drehung will er unter die Top Ten kommen. Neun weitere Tauchaer wollen an den Start gehen, die anderen sind organisatorisch eingebunden.

Tauchaer in der Profiklasse

Am 18. August werden einige der Besten aus der Szene erwartet. Zum Beispiel Michael Riekeberg aus Gotha, der die letzten zwei Profi-Contests in Taucha gewonnen hatte. Auch Gehrke und sein Vereinskamerad Marcus Hänsel starten, sie liegen in der Profiklasse mit rund 120 Sportlern auf den Plätzen 16 und 17.

Deutschlands bekanntester Freestyler, Lukas Knopf (22), kann leider nicht kommen, bedauert Gehrke. Denn Knopf startet zeitgleich im kanadischen Whistler bei der World Tour, an der nur die weltweit 14 besten Freestyler teilnehmen dürfen. Gehrke: „Voriges Jahr hatten wir ihn in der Jury, verletzungsbedingt konnte er in Taucha nicht fahren. Dieses Jahr werden wir seinen Wettkampf bei uns per Public Viewing auf Fernsehern zeigen. Findet sich ein Sponsor, klappt es vielleicht auch noch mit einer Leinwand.“

Von Olaf Barth

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