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Taucha mahnt Pflichten der Eigentümer an

Taucha mahnt Pflichten der Eigentümer an

Es ist eine Jahr für Jahr wiederkehrende Erscheinung: Im Umfeld zahlreicher kleinerer oder größerer Grundstücke in Taucha und den Ortsteilen sprießt das Unkraut, und niemand fühlt sich dafür zuständig.

Taucha. Das soll sich nun ändern. Wie Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) jetzt ankündigte, werde das Ordnungsamt verstärkt unterwegs sein, um an die Einhaltung der Anliegerpflichten zu erinnern und diese letztendlich auch durchzusetzen. "Zunächst werden wir freundlich Hinweise geben und nicht gleich mit dem Holzhammer agieren. Aber wenn alles nichts hilft, dann leiten wir auch Ordnungswidrigkeitsverfahren ein", so Schirmbeck. Die Säumigen werden dann also zur Kasse gebeten.

Um aber die oft auch nicht ortsansässigen Eigentümer manch verwilderter Flächen ausfindig zu machen, waren und sind Recherchen im Grundbuchamt nötig. Und da gab es laut Schirmbeck auch Überraschungen: "Für manche kleine Flecken ist die Stadt selbst zuständig. Das war nach vielen Jahren aber keinem mehr bewusst, da lange Zeit Anlieger diese Fleckchen mit pflegten. Natürlich muss sich da die Stadt auch selbst in die Pflicht nehmen."

Ziel sei es, überwucherte Fußwege oder Flächen wie zum Beispiel das ehemalige Afro-Gelände an der Freiligrathstraße wieder in Schuss zu bekommen, um so das Stadtbild zu verbessern. Insgesamt sei Taucha dabei bereits ein großer Schritt nach vorn gelungen, denn vielerorts klappt es mit den Anliegerpflichten, erklärte der Bürgermeister. Nun wolle man aber auch in den noch verbliebenen Problembereichen eine Verbesserung erreichen.

"Beim Herbstlaub unterstützt die Stadt ja die Anwohner mit dem kostenlosen Abholen der mit Laub gefüllten Säcke. Das können wir jetzt natürlich zum Beispiel mit Lindenblüten nicht auch noch machen, das müssen Anlieger schon selbst entsorgen", so Schirmbeck. Das gehöre zu den Anliegerpflichten, dafür gebe es ja in Taucha auch keine Straßenreinigungsgebühren. Trotzdem würde die Stadt ebenfalls Straßenreinigungen durchführen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.07.2014
Olaf Barth

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