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Taucha will Theodor-Körner-Straße sanieren

Vorhaben der mittelfristigen Finanzplanung Taucha will Theodor-Körner-Straße sanieren

Trotz angespannter Haushaltslage soll es auch in den nächsten Jahren einige Investitionen in Taucha geben. Um welche es sich handelt, verrät der Blick in die mittelfristige Finanzplanung der Stadt.

Im Tauchaer Rathaus werden die Weichen für Investitionen in den nächsten Jahre gestellt.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Der unlängst vom Tauchaer Stadtrat beschlossene Haushaltsplan beinhaltet nicht nur die geplanten Ausgaben für dieses Jahr (die LVZ berichtete), sondern auch die mittelfristigen bis 2019. Trotz der von Kämmerer Thomas Sauer in seinem Vorbericht skizzierten ernsten Haushaltslage, kommen demnach auf die Stadt auch in den nächsten Jahren eine ganze Reihe von Ausgaben zu.

Unter anderem ist im Rahmen eines Förderprogramms für den kommunalen Straßenbau vorgesehen, ab 2017 die Theodor-Körner-Straße grundhaft zu sanieren. Für Planung und Tiefbau sind für nächstes Jahr circa 400 000 Euro und 2018 rund 300 000 Euro an Ausgaben vorgesehen. Für Grunderwerb kommen 2018 weitere Kosten in Höhe von 30 000 Euro hinzu. Für dieses Projekt sollen im nächsten und übernächsten Jahr insgesamt 400 000 Euro an Fördermitteln fließen. Zudem wird 2019 mit Straßenausbaubeiträgen in Höhe von 146 0 00 Euro gerechnet. Als ein weiteres Projekt soll bis in das Jahr 2017 hinein die voriges Jahr begonnene Erschließung des B-Plan-Gebietes „An der Mühle Merkwitz“ abgeschlossen werden. Dafür sollen insgesamt 320 000 Euro ausgegeben werden.

Für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges nächstes Jahr werden Mittel in Höhe von 414 000 Euro veranschlagt. Im Jahr 2018 ist zudem geplant, gemeinsam mit dem Landratsamt die Straßenbeleuchtung in der Geschwister-Scholl-Straße zu erneuern. Diese Straße ist eine Kreisstraße. 180 000 Euro werden für die neue Straßenbeleuchtung eingeplant. Ein Jahr später soll das Projekt für weitere 180 000 Euro im Abschnitt „Am Dingstuhl“ fortgesetzt werden. Für beide Abschnitte sollen Fördermittel fließen und werden Ausbaubeiträge erhoben.

Der Investitionsschwerpunkt ab nächstes Jahr aber wird der Ausbau der Portitzer Straße einschließlich der Anpassung des Bahnübergangs mittels einer Unterführung sein. Wie berichtet, plant die DB Netz AG den Umbau des Tauchaer Haltepunktes und die Verlegung der Portitzer Straße unter die Eisenbahngleise in den Jahren 2017 bis 2020. Gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz wird Taucha mit einem Drittel an den Kosten beteiligt, die sich auf fast 4,8 Millionen Euro belaufen sollen. Zurzeit geht man von einer Förderung in Höhe von 90 Prozent aus, womit Taucha noch mit 478 000 Euro im Boot ist.

Doch damit nicht genug. Das DB-Vorhaben hat den Kreuzungsausbau der B 87 von der Portitzer- bis zur Graßdorfer Straße zur Folge. 2018 sind dafür 1,5 Millionen Euro eingeplant. Bei einer 90-prozentigen Förderung hätte Taucha noch 150 000 Euro zu berappen. Würden beide Maßnahmen allerdings statt mit 90 nur mit 75 Prozent gefördert, kämen auf Taucha zusätzliche Kosten in Höhe von rund einer Million Euro zu. Das aber wäre für die Stadt laut Kämmerer Sauer „haushaltswirtschaftlich nicht leistbar“.

Von Olaf Barth

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