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Tauchaer Senioren treiben regelmäßig Sport

Tauchaer Senioren treiben regelmäßig Sport

Nein, in Taucha gibt es keine geheime Quelle ewiger Jugend. Dabei könnte man das durchaus vermuten, wenn man in der Hermann-Jubisch-Halle die Seniorensportler der Parthestadt besucht.

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Training mit und Blumen für Übungsleiterin Eva-Maria Rockstroh (links und oben). Seit zehn Jahren leitet sie die Seniorensportgruppe des AC Taucha.

Quelle: Olaf Barth

Doch deren einziges "Geheimnis" für ihre Fitness ist: regelmäßig Sport treiben.

"Wir sind nun schon seit zehn Jahren ununterbrochen in der Gruppe zusammen", sagte gestern Eva-Maria Rockstroh nicht ganz ohne Stolz. Die 78 Lenze sind ihr wahrlich nicht anzusehen. Von Beginn an ist die einstige Verkaufsstellenprüferin die ehrenamtliche Übungsleiterin der verschworenen Truppe. Denn getroffen wird sich nicht nur dienstags zur Gymnastikstunde, sondern auch zu vielen anderen Gelegenheiten, zum Beispiel beim gemeinsamen Bowlen oder Wandern. Das stärkt den Zusammenhalt, alle 39 Teilnehmer sind von Anfang an dabei. Gestern erhielt Rockstroh aus den Händen von Mitstreiter Wolfram Lenk für ihr Übungsleiter-Jubiläum vor den schweißtreibenden Übungen unter dem Beifall der Senioren-Sportler herzlich einen Blumenstrauß überreicht. Und ein Küsschen gab es als Dankeschön obendrein.

Allerdings gab es einen weiteren Grund zum Feiern. Denn die agile Seniorin war am Sonnabend beim Sportfest des AC Taucha mit der Ehrennadel des Landessportbundes in Silber geehrt worden. "Das hat sie sich wirklich verdient, sie macht das schließlich alles ehrenamtlich", sagte Bernd Nitschke, Abteilungsleiter für Seniorensport beim AC. Er beglückwünschte sie vor versammelter Mannschaft noch einmal zu der Auszeichnung, um danach wieder wie die anderen ganz auf ihr Kommando zu hören.

Mit 86 Jahren ist Gerda Graf die älteste Teilnehmerin. Auch sie hält die Auszeichnung für ihre Übungsleiterin für mehr als verdient: "Sie hat immer ganz unterschiedliche Übungen parat, das ist sehr ideen- und abwechslungsreich. Das Training ist sehr gut vorbereitet und es macht wirklich Spaß. Ohne Sport wäre ich schon lange nicht mehr so fit."

Eigentlich wollte Eva-Maria Rockstroh vor zwei Jahren diesen Job abgeben. Es habe sich aber kein Nachfolger gefunden, also machte sie weiter. "Eine Stunde lang Sport machen und dabei reden - das hält nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn fit", sagte sie schmunzelnd. Allein das ist ein Grund, den "Ruhestand" als Übungsleiterin noch etwas weiter zu verschieben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.06.2015
Olaf Barth

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