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Taucha Tauchaer Tierheim braucht neues Quartier
Region Taucha Tauchaer Tierheim braucht neues Quartier
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14:19 19.05.2015
Carmen Limbach sucht für das Tierheim, aber auch für den zwölf Wochen alten Labrador ein neues Zuhause. Quelle: Reinhard Rädler

"Wir hatten den bestehenden Mietvertrag vom Vorbesitzer des Grundstückes im vergangenen Jahr übernommen (die LVZ berichtete), wohl wissend, dass er nicht in unser Konzept passt. Die Fläche mit der ehemaligen Werkstatt und dem Tierheim soll künftig von einer Firma genutzt werden, deren Profil unser Geschäftsfeld tangiert. Wir stehen dazu in Verhandlungen, können deshalb noch nichts Genaues sagen", informierte Terrawatt-Geschäftsführer Falk Zeuner.

Es gibt keine Konflikte, die das Ende des Mietvertrages begründet hätten, bestätigten beide Parteien. Die Firma hätte zum Beispiel Paletten zur Verfügung gestellt und auch die Nutzung eines nicht zum Mietbereich gehörenden Raumes gestattet. Das Tierheim hat umgekehrt mit einem Bauzaun ausgeholfen. Selbst ausstehende Mietzahlungen stoßen (noch) auf Kulanz. Carmen Limbach, die Leiterin des Tierheimes versicherte gegenüber der LVZ, dass die Überweisung in Kürze erfolgen wird. Das Geld dafür sei jetzt vorhanden. "Wenn bis zum 28. Februar 2015 das Ersatzobjekt - ich hoffe ja, dass bald eins gefunden wird - noch nicht gleich nutzbar sein sollte, versuchen wir den End-Termin wohlwollend zu handhaben", versicherte Zeuner noch. Der Einzugsbereich des Tierheimes Taucha für Notfalleinsätze, wie ausgesetzte oder herrenlose Tiere, ist Taucha, Borsdorf und Markranstädt. Für Schkeuditz besteht ein Fahrauftrag, wobei hier die Tiere dem Tierheim Leipzig übergeben werden.

"Die Stadt hat Interesse daran, dass der neue Standort für das Tierheim weiter in Taucha bleibt. Das ist für uns verwaltungstechnisch die beste Variante", erklärte der Fachbereichsleiter Inneres, Albrecht Walther, "denn bei Haustieren, die aufgefunden werden, sind wir ja zuständig und hätten dazu die Ansprechpartner weiter vor Ort." Auch Barbara Stein, Bau-Fachbereichsleiterin im Rathaus ist in die Angelegenheit und die Suche nach einem geeigneten Standort involviert. "Wir stehen im Kontakt mit dem Tierheim", bestätigte sie. "Wir müssen dabei natürlich auf Umweltbelange oder angrenzende Wohngebiete achten, müssen aber auch die Erreichbarkeit des Objektes für das Personal, aber auch für Tierhalter, die die Leistungen des Tierheimes in Anspruch nehmen wollen, im Auge behalten."

"Schön wäre es", so der Vorsitzende des Vereins, Uwe Dittrich, "wenn dazu noch ein größeres Stück Grünfläche gehören würde, damit wir für unsere Tiere unmittelbar angrenzend Auslauf haben. Auch wir möchten gern in der Region Taucha bleiben. Unsere zehn bis 15 ehrenamtlichen Helfer müssten aber unser Objekt einigermaßen günstig mit dem Fahrrad erreichen können". Und die 42-jährige Tierheimleiterin ergänzte: "Wir haben jetzt zwei Hundezwinger für sieben Hunde, dazu kommt noch ein Zwinger für Quarantäne und in drei Räumen gibt es 13 Boxen für Hauskatzen. Soviel Platz bräuchten wir in unserem neuen Domizil schon."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.04.2014
Reinhard Rädler

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