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Tauchaer Weihnachtsbaum-Markt mit Glühwein und Bratwurst

Feuerwehr zeigt ihre Technik Tauchaer Weihnachtsbaum-Markt mit Glühwein und Bratwurst

Zwölf Tage vor Heilig Abend wird es langsam Ernst: Sofern nicht der Plastikvariante der Vorzug gegeben wird, sollte jetzt an den Kauf eines Weihnachtsbaumes gedacht werden. In Taucha gab es dazu jetzt Gelegenheit.

Familie Hartung aus Taucha sucht den Baum gemeinsam aus.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Zwölf Tage vor Heilig Abend wird es langsam Ernst: Sofern nicht der Plastikvariante der Vorzug gegeben wird, sollte jetzt an den Kauf eines Weihnachtsbaumes gedacht werden. Der Tauchaer Lutz Ritter und Ulrich Werner, der in Oberböhmsdorf bei Schleiz eine eigene Weihnachtsbaumkultur betreibt, organisierten deshalb gemeinsam mit der Feuerwehr einen Weihnachtsbaum-Markt, auf dem natürlich auch Glühwein und Bratwurst nicht fehlen durften.

Viele Tauchaer kamen und steuerten gleich zielgerichtet auf die Blau- und Rotfichten sowie Schwarzkiefern und Nordmanntannen zu. „Ich dachte zuhause noch: ,Nimmst mal noch einen etwa drei Meter hohen Baum mit!‘“, erzählte Werner, der schon seit 25 Jahren in Taucha Weihnachtsbäume verkauft. „Nur gut, denn der war zuerst weg“, freute er sich. „Um den ersten Advent werden erst mal nur kleinere Bäume gekauft, die meist als Schmuck auf die Terrasse gestellt werden“, hat der Thüringer beobachtet.

Gemeinsam mit ihrer vierjährigen Tochter Jenna suchten sich Anja und Jan Hartung eine Tanne aus, die sie dann zusammen am 24. Dezember schmücken wollen. Jenna wünscht sich, dass dann zur Bescherung ein Mikrofon für die Lieder von Anna und Elsa aus dem Film „Die Eiskönigin“ unter dem Weihnachtsbaum liegt. Die Hartungs kaufen sich hier jedes Jahr ihren Baum. „Wir müssen ihn dann nicht so weit tragen, wir wohnen ja in der Nähe“, sieht es Anja Hartung ganz praktisch. Sabine Wend und Maik Baumann hatten ihren Baum schon kurz nach dem Mittagessen gekauft, waren aber noch mal zurückgekommen, um, nach einem Glühwein, ihre Nachbarin mit einem kleinen Bäumchen zu überraschen. „Wir machen uns immer mal gegenseitig eine Freude“, lachte die Tauchaerin.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr präsentierten ihre Technik und gaben Tipps für brandfreie Feiertage. Ein oder mehrere Rauchmelder in der Wohnung seien ein passendes Weihnachtsgeschenk, meinten die Feuerwehrleute. Harald Schenke hatte allerdings mehr ein Auge auf die Technik geworfen. Der 88-Jährige war Mitte der 1940er Jahre Mitglied der Feuerwehr in Taucha. Gemeinsam mit Wehrleiter Cliff Winkler fuhr er mit der Drehleiter dann sogar bis in luftige 33 Meter Höhe.

Übrigens: Bis zum 23. Dezember kann er bei Ulrich Werner, wochentags von 10 bis 17 Uhr und samstags bis 13 Uhr, auf dem Markt in Taucha noch einen Baum erworben werden.

Von Reinhard Rädler

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