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Taucha Tauchaer Wohnviertel erhält neues Gesicht
Region Taucha Tauchaer Wohnviertel erhält neues Gesicht
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14:08 19.05.2015
So oder ähnlich wie dieses Musterhaus in der Matthias-Erzberger-Straße werden auch die anderen Blöcke zu Einfamilien-Reihenhäusern umgebaut. Quelle: Olaf Barth

Unter dem historischen und städtebaulichen Blickwinkel ist das künftige Lindenquartier in der Matthias-Erzberger-Straße offensichtlich kein alltägliches Projekt.

Gebaut worden waren die Häuser ab 1938 für Arbeiter der für die Rüstung tätigen Mitteldeutschen Motorenwerke. Die einstigen, nach der Wende mit Altansprüchen blockierten Gagfah-Wohnblöcke waren nach langem Rechtsstreit am Ende der städtischen Immobiliengesellschaft übertragen worden (die LVZ berichtete). Die Stadt hatte sich dann gegen einen möglichen Abriss entschieden und sich auf Investorensuche begeben. Mit dem Tauchaer Alexander Folz von der Arcadia Investment GmbH wurde sie fündig und einig. Gemeinsam mit seinem Partnern Tom und Ulrich Kalkhof betreibt Folz die Lindenquartier Entwicklungs GmbH, die sich fortan den Umbau der Quartiere zu attraktiven Einfamilien-Reihenhäusern auf die Fahnen geschrieben hatte.

"Hier entsteht keine Schlafstätte am Rande der Stadt, sondern ein Wohnstandort mit sanierter Altbausubstanz mitten in der Stadt. Das ist eine Bereicherung für Taucha und ein wunderschönes Quartier, zu dem man der Stadt nur gratulieren kann", schwärmte Czupalla nach einem ersten Rundgang. Czupalla würdigte zudem, dass für die Finanzierung des Vorhabens die Sparkassen Leipzig und Jena an einem Strang ziehen und so die Investition möglich machen.

Auch Bürgermeister Holger Schirmbeck zeigte sich in Anspielung auf die lange Vorgeschichte sehr erfreut "heute in dem Musterhaus stehen zu können". Da er gleich in der Nähe wohne, habe er sehr gut mitbekommen, mit wie viel Sach- und Fachverstand hier in guter Qualität umgebaut wurde. "Ich bin sehr froh, dass Taucha mit diesem Projekt seine Wohnkultur und -struktur weiterentwickelt. Es sind moderne, große Objekte, die Interessenten anziehen werden. So wird das ganze Wohngebiet aufgewertet", sagte Schirmbeck. Er sei dankbar dafür, dass jemand bereit war, so ein Projekt zu entwickeln und dafür Geld in die Hand zu nehmen.

Aus den insgesamt gut 170 Wohnungen werden 46 Reihenhäuser entstehen, hinzu kommen in der Goethestraße einige Wohnungen in einer Größe von 40 bis 90 Quadratmeter zum Vermieten. Das erste fertiggestellte Reihenhaus kann nun in der Matthias-Erzberger-Straße 44 sonnabends von 14 bis 16 und sonntags von 15 bis 17 Uhr oder zu Terminen nach Vereinbarung besichtigt werden.

www.lindenquartier.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.06.2014
Olaf Barth

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