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Tauchaer spenden in der Kleiderkammer

Hilfsbereitschaft bleibt nach Umzug bestehen Tauchaer spenden in der Kleiderkammer

Die von der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde gemeinsam mit der katholischen Gemeinde betriebene und von der Stadt Taucha unterstützte Kleiderkammer zieht nach ihrem Umzug ein positives Fazit. „Die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Tauchaer ist weiter toll“, sagte die Leiterin der Kleiderkammer, Annelie Hampel, beim Tag der offenen Tür.

Annelie Hampel (3.v.r.) und Sukran Yalin (r.) im Gespräch mit Besuchern der Kleiderkammer.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Vier Monate sind seit dem Umzug der Tauchaer Kleiderkammer vergangen. Das Fazit für die von der ev.-luth. Kirchgemeinde gemeinsam mit der kath. Gemeinde betriebene und von der Stadt Taucha unterstützte Einrichtung in den neuen Räumen fällt positiv aus. „Die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Tauchaer ist weiter toll“, sagte die Leiterin der Kleiderkammer, Annelie Hampel, beim Tag der offenen Tür am Sonnabend in der Leipziger Straße 71 und 75.

Als sei es abgesprochen, kamen in diesem Moment Sabine Brödel und Brigitte Weitfeld zur Tür herein und erkundigten sich, was gebraucht wird. „Jetzt ist natürlich Herbst- und Winterbekleidung gefragt. Nicht mehr benötigtes und in gutem Zustand befindliches Spielzeug, Haushaltgeschirr oder Lampen sind aber jederzeit willkommen und wir brauchen dringend Männersachen“, erfuhren die Tauchaerinnen bei einer Tasse Kaffee. Ein paar Minuten später gesellte sich noch Konrad Winter zu ihnen, der ein Puzzle vorbeibrachte. Diese Geste der Gastfreundschaft ist Bestandteil des Konzeptes „Bleiben und Kleiden“, bei dem die Räume auch als Stätte der Begegnung genutzt werden. „Hier können Alt- und Neu-Taucher sich treffen und bei Kaffee oder Tee miteinander ins Gespräch kommen. Auch einen Treff für Kinder mit oder ohne Migrationshintergrund haben wir“, erklärte die Leiterin die Idee. Die Öffnungszeiten sind mit den Zeiten an den Abgabe- und Abholtagen Dienstag und Donnerstag identisch.

Die Aufteilung in einen Abgabe- und Abholbereich habe sich bewährt, so Hampel. Vor allem die Abholung könne so viel geordneter ablaufen. „Wir haben sogar Platz für eine Umkleidekabine“, freute sie sich. Möglichkeiten für die Annahme von Möbeln gebe es allerdings nicht. „Wir können aber Angebote vermitteln“, machte sie aufmerksam. Der Dienstag sei der Schwerpunkt-Tag, denn da werden auch Lebensmittel ausgegeben, die Lidl zur Verfügung stellt. Auch andere große Unternehmen haben ein Herz für die Bedürftigen und unterstützen, wie zum Beispiel Möbel-Kraft mit Regalen und Kücheneinrichtungen, die Arbeit der Kleiderkammer. Das Modehaus Fischer ist ebenfalls unter den Helfern zu finden.

Als Bundesfreiwilligendienstlerin der Kirchgemeinde kümmert sich Annelie Hampel, gemeinsam mit fünf weiteren Frauen, um den Ablauf und Betrieb der Kleiderkammer. Vier weitere Frauen können bei großem Andrang noch zusätzlich hinzugezogen werden. Dazu wird sie noch durch Sukran Yalin unterstützt, die schon seit 15 Jahren in Deutschland lebt, ebenfalls Bundesfreiwilligendienstlerin ist und bei Bedarf türkisch und kurdisch dolmetschen kann.

Öffnungszeiten: Annahme (Haus 71) Di. 9 bis 13 u. Do. 14 bis 18 Uhr; Ausgabe (Haus 75) Di. 14 bis 18 u. Do. 9 bis 13 Uhr; Treff für Kinder mit und ohne Migration jeden Alters Di. 16.30 bis 17:30 Uhr; Telefon: 0152 5109 3108

Von Reinhard Rädler

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