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Tauchaer treiben viel Sport

Parthestadt denkt über neue Schulsporthalle nach Tauchaer treiben viel Sport

Sporttreiben steht bei den Tauchaern hoch im Kurs. Kein Wunder, dass die dafür genutzten Anlagen allmählich ihre Kapazitätsgrenzen erreichen. Das geht aus dem aktuellen Sportbericht der Stadt des Jahres 2014 hervor, der jüngst von Elke Müller im Stadtrat vorgestellt wurde. Rund 2600 Mitglieder treiben in 25 Vereinen Sport.

Auch in Tauchas Sportlandschaft spielt natürlich der Fußball eine große Rolle und zieht mit die meisten Zuschauer an. So wie hier am 15. November, als die SG Taucha 99 an der Kriekauer Straße die Profis von Erzgebirge Aue zum Pokalspiel empfing.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Sporttreiben steht bei den Tauchaern hoch im Kurs. Kein Wunder, dass die dafür genutzten Anlagen allmählich ihre Kapazitätsgrenzen erreichen oder wie die Mehrzweckhalle bereits zu 100 Prozent ausgebucht sind. Das geht aus dem aktuellen Sportbericht der Stadt des Jahres 2014 hervor, der jüngst von Elke Müller im Stadtrat vorgestellt wurde. Die Fachbereichsleiterin für Innere Verwaltung steckt im doppelten Sinne gut im Thema drin. Denn sie ist in Personalunion auch die Vorsitzende des Kreissportbundes in Nordsachsen und kann sich dabei als Abgesandte einer Sportstadt fühlen.

Während im Kreisdurchschnitt 15,24 Prozent der Bevölkerung aktiv organisiert Sport treiben, sind es in Taucha 18,1 Prozent. 25 Vereine locken mit ihren Angeboten und sorgen für eine große Vielfalt. Verschiedene Kampf- und Ballsportarten, Reiten, Fliegen, Angeln, Tanzen, Kegeln, Schießen, Leichtathletik, Bedminton, Tischtennis und Akrobatik sind noch keine vollzählige Aufzählung der 35 verschiedenen Sportarten. Fast 2600 Mitglieder haben die 25 Vereine, darunter befinden sich 957 Kinder und Jugendliche. Tauchas größter Verein ist mit 479 Mitgliedern der Athletik Club 1990, gefolgt von der TSG 1861 (338 Mitglieder), dem Leichtathletik-Club (278) sowie der SG Taucha 99 (263). Ergänzt wird das Angebot der Vereine durch die Arbeitsgemeinschaften in den Schulen, in den unter anderem Sportarten wie Floorball, Basketball, Streetdance, Kraftsport und Turnen ausgeübt werden.

Für die Stadtverwaltung, so Müller, ist besonders die Förderung der Kinder- und Jugendabteilungen in den Vereinen ein Anliegen. Dem folgten 2006 auch die Stadträte und beschlossen eine entsprechend Förderrichtlinie. Jeder Verein erhält seitdem für Mitglieder im Alter bis zu 18 Jahren je 20 Euro im Jahr. Bei Vereinen mit großen Nachwuchsabteilungen kommt da einiges zusammen. Insgesamt förderte Taucha 2014 den Vereinsnachwuchs mit 16 740 Euro. In die Schaffung und Erhaltung sportlicher Infrastruktur sowie in die Refinanzierung errichteter Anlagen flossen 2014 rund 1,1, Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt. Hinzu kommen Leistungen, die die Vereine in eigener Verantwortung für die Werterhaltung ihrer Anlagen vornahmen.

„Sport hat in Taucha einen hohen Stellenwert und ist ein fester Bestandteil der Daseinsvorsorge. Er ist ein Wirtschafts-, Image- und Standortfaktor sowie ein dankbarer Bereich für ehrenamtliches Engagement“, sagte Müller. Die Stadt stelle sich der kommunalpolitischen Aufgabe, die entsprechenden Rahmenbedinugen für den Schul- und Vereinssport zu schaffen. „Darauf, was wir in der Vergangenheit erreicht haben, können wir stolz sein. Doch das darf kein Ruhekissen sein, denn unsere Anlagen sind in die Jahre gekommen“, mahnte Müller. Allein in der Mehrzweckhalle würden jetzt nach 20 Jahren einige Reparaturen fällig. Das beträfe auch andere Sportanlagen. „Um diese Aufgaben zu schultern, brauchen wir Fördermittel. Als Voraussetzung, welche erhalten zu können, müssen wir eine Sportstättenbilanz und ein entsprechendes Konzept erarbeiten lassen“, erklärte die Fachbereichsleiterin. An den Stadträten liegt es nun, die finanziellen Mittel für dieses Konzept mit den im nächsten Monat geplanten Haushaltsbeschluss frei zu geben.

Von den über 2400 Vereinsmitgliedern sind laut Sportbericht rund 1500 in typischen Hallensportarten organisiert. Ein Großteil davon findet in der 1996 für 5,1 Millionen Euro errichteten Mehrzweckhalle statt., die Vereinen sowie Grundschülern und Gymnasiasten zur Verfügung steht und derzeit zu 100 Prozent ausgelastet ist. Zu 90 beziehungsweise 85 Prozent ausgelastet sind auch die 2005 eröffnete Karl-Hermann-Jubisch-Halle sowie die Sporthalle der Oberschule. „Entsprechend der geforderten Hallenkapazität für den Schulsport ist perspektivisch ein Sporthallenneubau in Betracht zu ziehen“, heißt es in dem Bericht.

Der komplette Sportbericht liegt im Bürgerbüro aus. Außerdem kann er auf Tauchas Homepage, www.taucha.de, eingesehen beziehungsweise heruntergeladen werden. Wie Bürgermeister Tobias Meier (FDP) ergänzte, soll Mitte des Jahres auch der Kulturbericht der Stadt Taucha fertiggestellt sein und veröffentlicht werden.

Von Olaf Barth

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