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Tauchas Lindenquartier wächst

Zweiter Bauabschnitt gestartet Tauchas Lindenquartier wächst

Der erste Bauabschnitt wird drei Monate eher fertig als geplant, jetzt kommen in Tauchas Matthias-Erzberger-Straße die nächsten Häuser dran. Denn die alten Gebäude werden saniert und zu Reihenhäusern umgebaut.

 Projektentwickler Alexander Folz ist zuversichtlich, dass auch der zweite Bauabschnitt für das Lindenquartier eine große Nachfrage erzeugt.
 

Quelle: Olaf Barth

Taucha.  Wohnblock für Wohnblock nimmt Tauchas „Lindenquartier“ in der Matthias-Erzberger-Straße Gestalt an. Tauchaer wie auch deren Gäste staunen immer wieder, wie schnell sich dank der baulichen Aufwertung der alten, aus den 1930er-Jahren stammenden Mehrfamilienhäuser das Antlitz der Straße immer mehr zum Besseren wandelt. Der erste Bauabschnitt wird nach Lage der Dinge sogar ein Vierteljahr eher fertig als geplant, sagte jetzt bei einem Vor-Ort-Termin Projektentwickler Alexander Folz. Vorige Woche begannen bereits die ersten Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt, bei dem weitere vier Mehrfamilienhäuser in 16 hochwertig sanierte Reihenhäuser verwandelt werden.

Im Juni 2014 war das inzwischen bezogene Musterhaus als das erste umgebaute Einfamilien-Reihenhaus vorgestellt worden. Inzwischen sind laut Folz alle 30 Reihenhäuser des ersten Bauabschnittes in den Blöcken 36 bis 58 und in der Kurzen Straße 7 bis 11 verkauft. An den Giebelseiten entstanden neue Parkplätze, in den Innenhöfen gepflegte Grundstücke für die Eigentümer. Weniger schön sieht das Umfeld allerdings dort aus, wo die Sanierungsarbeiten noch nicht begonnen haben. Mittlerweile hat die Lindenquartier Entwicklungs GmbH die Arbeiten an den Blöcken 62 bis 76 begonnen. „Dann hat sich das mit dem hoch gewachsenen Unkraut auf den Freiflächen bald erledigt. In den nächsten 14 Tagen werden wir auch die Schnittgerinne an den Bordsteinkanten vor unseren Häusern noch einmal reinigen lassen“, versprach Folz.

Als der 39-Jährige 2014 den damaligen Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) und Ex-Landrat Michael Czupalla (CDU) durch das Musterhaus führte, war das ganze Projekt noch nicht viel mehr als eine mutige Vision. Denn viele Jahre konnte wegen eines Rechtsstreites zwischen der städtischen Immobiliengesellschaft und der Gagfah als ehemaligem Eigentümer an den Häusern nichts gemacht werden (die LVZ berichtete). Entsprechend sahen die Blöcke aus. Zu besichtigen ist das auch heute noch an den Gebäuden des zweiten Bauabschnittes. Dessen Fertigstellung ist nun bis Dezember 2017 vorgesehen.

Diese Häuser, die im Gegensatz zu denen des ersten Bauabschnittes parallel zur Straße stehen, sollen sich auch optisch von den ersten unterscheiden. Mit anderen Farben und Materialien sollen bei der Fassadengestaltung optische Reizpunkte gesetzt werden. Letzte Abstimmungen mit der Stadt seien dafür noch nötig, ansonsten aber liege die Baugenehmigung für den 2. Bauabschnitt komplett vor, sagte Folz. Mit dem Ende der Sommerferien wolle man dann auch mit der Vermarktung der 16 Häuser beginnen.

„Bisher zogen viele Leipziger Familien mit Kindern in unsere Häuser. Andere Interessenten wiederum kommen von größeren Grundstücken aus dem ländlichen Raum und wollen sich verkleinern. Ein Drittel der neuen Mieter sind ehemalige Sachsen, die aus der Fremde zurückkehren sowie ganz neu Hinzugezogene aus andere Städten“, beschrieb Folz die „große Bandbreite“ der Käufer. Die gute Verkehrsanbindung Tauchas, die Lage einerseits an der Natur der Parthenaue und andererseits nahe der Großstadt Leipzig sowie die vollständige Kita- und Schullandschaft plus der Freizeitangebote würden immer wieder als Zuzugsangebote genannt. Natürlich würden auch die Häuser selbst überzeugen. Folz: „Wir bieten immerhin bis zu 60 Quadratmeter große Keller an, zwischen 120 und 160 Quadratmeter Netto-Wohnfläche sowie an jedem Haus anliegende Grundstücke zwischen 250 bis 480 Quadratmeter. Individuelle Lösungen sind auch möglich, ehe wir die Häuser als Bauträger komplett schlüsselfertig übergeben.“

Von Olaf Barth

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