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Tauchas Oberschule wird trocken gelegt

Arbeiten gehen auch nach den Ferien weiter Tauchas Oberschule wird trocken gelegt

Am ersten Schultag nach den Ferien treffen Tauchas Oberschüler in ihrem Schulgebäude auch wieder auf Bauarbeiter. Denn im Kellerbereich, in dem sich einige Unterrichtsräume befinden, wird derzeit daran gearbeitet, die Schule endlich trockengelegt zu bekommen.

Uwe Dommasch (rechts) und Daniel Gruner widmen sich dem Abriss der für Klassenfotos so beliebten Treppe. Danach soll diese Wand am Südgiebel geschlossen werden.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Wenn am Montag die Tauchaer Oberschüler nach den Ferien wieder in ihr Schulgebäude strömen, werden sie dort auch Bauarbeitern begegnen. Denn im Kellerbereich, in dem sich einige Unterrichtsräume befinden, wird derzeit daran gearbeitet, die Schule endlich trockengelegt zu bekommen. Auch am letzten Ferientag wurde da noch gehämmert, verputzt und gemalert. Und am südlichen Giebel finden Abbrucharbeiten statt.

„Die Treppe ist schnell abgerissen“, sagt Uwe Dommasch von der Halleschen Firma Reko Bau Heller. Mit der Schubkarre fährt er den Schutt weg, den ihm Kollege Daniel Gruner hineinschaufelt. Von der fast schon historischen Bedeutung dieser Treppe ahnen beide nichts. Schulleiterin Christine Simon weiß dafür umso mehr Bescheid: „Generationen von Schülern haben auf dieser Treppe ihre Klassenfotos gemacht. Und wenn sie sich nach Jahrzehnten wieder treffen, dann wird hier auch noch einmal fotografiert. Doch das ist nun nicht mehr möglich.“

Der Abriss dieser Treppe und die Abdichtung der Giebelseite gehört zu jenem umfangreichen Vorhaben, das sich „Komplexmaßnahme Entwässerung und Trockenlegung“ nennt. Die Arbeiten begannen mit dem Start der Herbstferien. Damit das möglich wurde, hatte Bürgermeister Tobias Meier (FDP) für die Vergabe von Bauleistungen eine Eilentscheidung getroffen, über die er nun am Donnerstagabend in der öffentlichen Stadtratssitzung informierte. Die drei Aufträge für Baumeisterarbeiten, Malerarbeiten und die Sanierung der Grundleitung haben ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 111 000 Euro. Die Vergaben erfolgte an die Firmen mit dem jeweils wirtschaftlichsten Angebot. So wird nicht nur die Treppe abgerissen und der Südgiebel nach denkmalpflegerischen Vorgaben wieder geschlossen. Es werden auch der Flurbereich baulich angepasst und gemalert, ein Klassenzimmer und der Sanitärbereich der Hausmeister grundhaft saniert sowie die Grundleitung im Kellerbereich saniert. Konkret hat dort die Firma Mitkanal GmbH aus Halle einen sogenannten Inliner in das alte Rohr verlegt. Vorigen Freitag erfolgte der abschließende Test mit einer Kamerabefahrung. „Alles dicht“, meldet der Mann am Monitor.“

Auch wenn noch nicht alle Arbeiten bis Schulbeginn fertig geworden sind, will Simon nicht klagen: „Wir sind ja sehr froh darüber, dass es im Keller weitergeht und der eine Klassenraum dort bald zur Verfügung steht. Und der Gang ist ja bereits wieder hergerichtet worden und sieht schön hell aus, viel besser als vorher“, lobt die 62-Jährige. Trotz der Tatsache, dass die Technikräume noch nicht nutzbar sind, werde man mit der Situation klarkommen. „Das wird organisiert, die Kollegen wissen Bescheid und stellen sich darauf ein. Da muss man auch mal improvisieren und Kompromisse eingehen, das geht jetzt nun mal nicht anders“, zeigt die Schulleiterin Verständnis.

Von Olaf Barth

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