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Tauchscher 2010: Rap, Rock und ein Regenbogen zum Auftakt

Tauchscher 2010: Rap, Rock und ein Regenbogen zum Auftakt

Als wäre Petrus ein Tauchaer: Pünktlich zum Beginn des Tauchschen gestern Abend hörte der Dauerregen auf, schickte der Himmel gar ein paar Sonnenstrahlen aufs Festgelände.

Taucha. „Wir haben keine Mühen gescheut und einen Regenbogen für die Festwiese bestellt", feixte Bürgermeister Holger Schirmbeck mit Blick zum Himmel, wo ein prächtiger Bogen über dem Rummelplatz stand. „Leider ging das nicht ganz ohne Regen", sagte er.

Moderator Tobias Meier, extra mit neuen Gummistiefeln angerückt, leitete über zum Novum des Tauchschen, dem Eröffnungsabend mit hiesigen Künstlern. „Original Taucha - Tauchaer Originale" präsentierte er anschließend in einem gut zweistündigen Programm. Den Auftakt machten die provokanten Rapper der Ostfront-Crew, die Gesellschaftskritik mit coolen Beats mixten und trotzdem das Auftaktstück ihrer Tauchaer Lehrerin Frau Woska widmeten.

Ausgesprochen bunt ging es weiter - und kontrastreicher hätte der Wechsel vom Rap zum Mundartgesang der Fiffschen Gaffeesachsen mit Edeltraut und Martin Langer gar nicht sein können. Eine Premiere folgte. Jens Froherz und Frank Walter traten erstmals auf, sangen extra zum Tauchschen umgetextet „Hab‘ gute Laune" über den Beatles-Song „Can‘t buy me love". Der Großmeister des Swing, Harry Künzel aus Merkwitz, erntete anschließend den wohl meisten Applaus, bevor Tobias Meier das „Hobby-Kabarett" Tauchaer Brettl ankündigte - wo er selber mitsingt. Drehorgel-Armin, die neue Band Mens Job, die Linedancer von „IGel" - Unterhaltung pur bot die Eröffnungsveranstaltung.

Am Nachmittag hatten bereits die Senioren gefeiert. Zwar kam ein heftiger Gewitterguss nach dem anderen herunter, aber ins Wasser fallen sollte die lange geplante Feier trotzdem nicht. Nur die Toilettengänge verkniffen sich einige lieber, glichen die angesichts des Schlamms doch eher einem Überlebenstraining.

Dabei hatte der Bauhof seit acht Uhr früh an der Festwiese geschuftet. Schon am Vortag sei wegen des Wetterberichts der Einsatz klar gewesen, so Bauhofchef Marco Haferburg. Die schweren Fahrzeuge der Schausteller und wiederholt heftige Schauer in den vergangenen Tagen hatten die Wiesenwege in Schlamm verwandelt. Gut 20 Tonnen Split verteilten Steffen Lichtenfeld und drei Kollegen, um sie halbwegs begehbar zu halten.

Jörg ter Vehn

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