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Taucha Thema für nächstes Jahr steht fest
Region Taucha Thema für nächstes Jahr steht fest
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00:36 24.09.2015
Die Preisträger des 12. Literaturwettbewerbes der Stadt Taucha (von links): Toni Richter (Kurzgeschichte/Erwachsene), Martin Wille (Kindernachwuchspreis), Pia Schirrmeister (Erwachsene/Gedicht) und Lara Deborah Herrmann (Jugendnachwuchspreis). Quelle: Foto: Reinhard Rädler
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Taucha

Die Sieger beim 12. Literaturwettbewerb der Stadt Taucha und des Freundeskreises Kultur stehen seit Sonntagnachmittag fest (die LVZ berichtete). Die Preise sind vergeben. Die Auswahl unter den Einsendungen ist den sieben Juroren jedoch nicht leicht gefallen. Dabei hatten Christine Dölle, Steffi Beyer, Daniela Vormbaum, Jörg Mrusek, Reinhard Müller, Hans-Jürgen Rüstau und Jürgen Ullrich nur 40 Gedichte und Kurzgeschichten zu bewerten. Es hatte schon Wettbewerbe mit mehr als 200 Einsendungen gegeben. Natürlich waren die Sichtweisen des Preisgerichtes auf die Beiträge zum diesjährigen Wettbewerbsthema „Vernetzt“ unterschiedlich, aber in einem war sich die Jury einig: Die Einsendungen der Teilnehmer standen sprachlich und inhaltlich auf einem sehr hohen Niveau.

Es sei allen Autoren hoch anzurechnen, so Bürgermeister Tobias Meier (FDP) in seiner Eröffnungsrede der Literaturgala, dass sie sich in ihren Werken mit ihren Gefühlen und Gedanken nach außen öffnen und sich damit auch noch dem Urteil einer Jury unterwerfen. „Schon allein deshalb darf sich jeder Teilnehmer für seine Kreativität und seinen Mut zu den Gewinnern zählen“, stellte das Stadtoberhaupt anerkennend fest. Die Einsendungen zum einzigen Literaturwettbewerb des Landkreises Nordsachsen kamen aus Taucha und dem Leipziger Raum sowie aus ganz Deutschland.

Den Kindernachwuchspreis für Teilnehmer bis zwölf Jahren erhielt der elfjährige Martin Wille aus Taucha für seine Kurzgeschichte „Die Spinne und der Netzbruch“. Der Jugendnachwuchspreis bis 18 Jahre ging an Lara Deborah Herrmann (13) aus Taucha mit ihrer Kurzgeschichte „Vernetzt“. Preisträgerin bei den Erwachsenen in der Rubrik Gedicht wurde die Leipzigerin Pia Schirrmeister (18) für ihr „Nachtmahl“. Bemerkenswert: Zweiter wurde hier der 78-jährige Edmund Ruhenstroth aus Gütersloh, der schon 2012 den ersten Preis gewann und 2013 einen zweiten Platz erreichte. Auch Pia Schirrmeister ist kein Neuling und dürfte der Jury keine Unbekannte mehr sein, denn sie nahm schon zum dritten Mal teil. Der Preis in der Kategorie Kurzgeschichte/Erwachsene wurde an den Leipziger Toni Richter (29) für seine gut beobachtete Geschichte „Unser Schulhof“ überreicht.

Bei der Literaturgala, für deren stimmungsvollen musikalischen Rahmen Frank Walter und Lutz Pohlers als Duo „Jahrgang 65“ sorgten, wurde mit „Wunder gibt es immer wieder” auch schon das Thema des kommenden 13. Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha bekanntgegeben. Bis zum 29. Februar 2016 haben die Hobby-Autoren nun Zeit und Gelegenheit, ihre Geschichten und Gedichte zu Papier zu bringen und entsprechend der noch folgenden Ausschreibung an die Stadtverwaltung in Taucha zu senden.

Von Reinhard Rädler

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