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Tierheim Taucha: Vermittlungstopp bis nach Weihnachten

Tierheim Taucha: Vermittlungstopp bis nach Weihnachten

„Gabi, du kümmerst dich um die Katzen, Sandra, du um die Hunde.“ Carmen Limbach, Chefin des Tauchaer Tierheims, weist wie jeden Morgen ihr Team ein. Die Helfer, täglich mindestens sechs Leute, machen sich auf in ihre Abteilungen.

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Drollig: Welpe Otto und sein Schwesterchen Julchen tollen herum. Die beiden kamen im Tierheim Taucha zur Welt.

Quelle: Jonas Juckeland

Taucha. Vor Gabi Neuse, die mit ihrem Partner Lars Krause seit März für die Katzen-Abteilung verantwortlich ist, steht ein Berg Arbeit: Täglich werden unter anderem die Käfige sauber gemacht und sogar desinfiziert, wenn eine der Katzen vermittelt wurde. Beim Füttern habe Sie ihre ganz eigene Technik, erzählt Gabi. Nass- oder Trockenfutter – jede Katze möge da etwas anderes. „Jede hat eben ihren ganz bestimmten Geschmack“, schmunzelt sie – und darauf wolle sie eingehen. Sie finde es gut, dass sie im Heim obdachlosen Tieren helfen könne. „Ich mache das gerne“, sagt sie, öffnet die nächste Dose mit Katzenfutter und verteilt das Fleisch an die hungrigen Mäuler.

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Herrenlos: Etwas ängstlich schaut Kater Max in die Kamera.

Quelle: Jonas Juckeland

Die Katzen sind mit täglich rund drei Kilo Futter noch genügsam. Bei den Hunden geht schon mehr durch: Je nach Belegung werden etwa fünf Kilo Fressen benötigt. Sandra arbeitet erst seit letzter Woche in der Hunde-Abteilung, schon von Weitem ist das Kläffen der derzeit vier Hunde zu hören. Mit Wasserschlauch und Wischmopp putzt sie die Käfige jeden Tag zweimal. Zum Schutz vor dem mitunter etwas strengen Geruch trägt sie dabei ein Tuch vor der Nase. „Ich mag Hunde besonders“, erzählt sie trotzdem, arbeitet wie alle im Heim ehrenamtlich.

Für Carmen Limbach sind aktuell Julchen und Otto mit Mutter Lotte das Aushängeschild des Tierheims. Die Welpen und ihre Mutter spielen vergnügt im Büro, Limbach schaut ihnen dabei gern mal zu. Otto hatte sie mit der Flasche aufgezogen, die Jungtiere sind die letzten aus einem Wurf mit acht Tieren, die im Tauchaer Heim zur Welt kamen. Limbach hat viel zu koordinieren: „Jeden Tag müssen hier die Ställe sauber gemacht und die Tiere gefüttert werden, aber auch das Gassi Gehen zweimal am Tag steht auf dem Ablaufplan der Mitarbeiter“, erzählt sie.

Außer Hunden und Katzen werden im Tierheim auch Kaninchen und Fische versorgt. In diesem Jahr seien schon zwischen 200 und 300 Tiere aufgenommen, ein Großteil davon auch wieder vermittelt worden, erzählt Limbach. Wie immer würden Neulinge von Tierarzt Dr. Schreiber „gecheckt“ und nötigenfalls behandelt – eine mitunter kostspielige Aufgabe für den Tierheim-Verein, der gerade mal 36 Mitglieder zählt. Trotzdem hat es bislang immer geklappt, auch dank vieler Spenden.

„Zur Zeit ist es relativ ruhig bei uns, aber im Januar kann es sein, dass es hier wieder mehr Tiere im wahrsten Sinne hintreibt“, weiß die Tierheim-Chefin. Denn leider würden immer noch Menschen Tiere einfach aussetzen, die sie zu Weihnachten unverhofft unter dem Weihnachtsbaum finden. Deshalb habe das Tierheim beschlossen, bis zum 2. Januar keine Tiere mehr zu vermitteln.

Jonas Juckeland

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