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Taucha Trotz Gegenwehr Taucha besichtigt
Region Taucha Trotz Gegenwehr Taucha besichtigt
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21:00 13.04.2011
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Taucha

de nicht nehmen, die Parthestadt zu besichtigen.

Der „Sachse“ hatte sie eingeladen. Hinter diesem „Nickname“ verbirgt sich Reinhard Rädler, Regionalbotschafter der Gruppe und Vorsitzender des Tauchaer Internetvereins. Er hatte Heimatforscher Detlef Porzig gebeten, die Stadtführung zu übernehmen.

Porzig geleitete die gut beschirmte Gruppe, deren Regenschutz immer wieder vom Wind verdreht wurde, durchs Stadtzentrum, erläuterte die verheerenden Stadtbrände, den Markt, die St.-Moritz-Kirche und die frühere Feuerwehr, berichtete von Amtsgericht und heutigem Rathaus. Auf dem Rittergutsschloss beendete er seine einstündige Tour durch Tauchas Geschichte mit der Anekdote, dass 1706 der Altranstädter Frieden beinahe ein Tauchaer geworden wäre.

Hans Drechsel, Nickname „Heimsprudler“, amüsierte das. Der Markranstädter gehört mit seinen 72 Jahren zur Feierabend-Gruppe, die sehr aktiv monatlich wechselnde Besichtigungen organisiert. Die letzten Jahren sei er nur mit dem Auto durch Taucha gefahren, die Tour nun gefalle ihm.

„Früher als Kind sind wir immer mit der Straßenbahn zur Endstelle und von dort ins Freibad gegangen“, erinnerte sich „Uhuline“, mit 83 Jahren die älteste der Gruppe. Seitdem sei sie nicht mehr oft in der Stadt gewesen. Dank des „Sachsen“ änderte sich das ja nun.

Jörg ter Vehn

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