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Taucha Trotz Schlusspunkt ist noch nicht ganz Schluss
Region Taucha Trotz Schlusspunkt ist noch nicht ganz Schluss
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13:59 19.05.2015
Vertreter der IBV um Geschäftsführer Achim Teichmann (rechts) und die Mieter des Ärztehaus-Kita-Komplexes ziehen einen Schlussstrich unter die zurückliegenden Sanierungsarbeiten. Quelle: Olaf Barth

Der Geschäftsführer der Immobilienbetreuungs- und Verwaltungsgesellschaft (IBV) Taucha wollte damit einen Schlusspunkt hinter die monatelangen Sanierungsarbeiten setzen und die Stimmungslage der Mieter erfahren. Immerhin waren hier 750 000 Euro investiert worden. Nicht nur, dass die hässlich-graue Plattenbau-Fassade einen farbenfrohen, freundlichen Anstrich erhielt. Auch wurden der Eingangsbereich komplett neu und behindertengerecht gestaltet, das Treppenhaus gemalert und repräsentative Praxisschilder in einem einheitlichen Design angebracht. Ein neuer Fahrstuhl transportiert nun Patienten in die Etagen. Auch für den Brandschutz wurde einiges nachgerüstet.

"Gastgeber" für diese Besprechung war die zahnärztliche Praxis-Gemeinschaft in der zweiten Etage. Frisch gestrichene Wände und ein neuer Fußboden verströmten auch hier den Hauch des Neuen. "Das haben wir aber im Zuge der Arbeiten im Haus selbst veranlasst", sagte Zahnärztin Susan Kuntze. Zu den Sanierungsarbeiten sagte sie: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es wurde höchste Eisenbahn, dass sich gerade an der Fassade was tat. Patienten hatten sich schon beschwert." Ihre Kollegin Jutta Schulze ergänzt: "Es gab zwar Einschränkungen während der Bauphase, aber wir konnten immer arbeiten. Es war eine tolle Zusammenarbeit mit den Bauleuten." In dem Zusammenhang wurde das kooperative Verhalten der Leipziger Baufirma BZL gelobt, deren Bauleiter mit "Engelsgeduld und bewundernswerter Ruhe" auf die Belange der Ärzte eingegangen sei.

Noch nicht gelöst ist das Problem der schadhaften Wasserleitung, wegen der schon mehrfach eine Firma anrücken musste. "Dem widmen wir uns als nächstes", versprach IBV-Technik-Chef Andreas Neutsch. Bis Ende März sollen zudem noch kleinere Restarbeiten im Fußbodenbereich, an den Wänden und bei der Beschilderung erledigt sein. Die Schriftzüge "Ärztehaus" und "Tausendfüßler" kommen noch an die Fassade und eine Außenbeleuchtung bekommt eine Zeitschaltung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.02.2015
Olaf Barth

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