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Taucha Umbau des Bahnhofsumfeldes wird einzige Investition in Infrastruktur
Region Taucha Umbau des Bahnhofsumfeldes wird einzige Investition in Infrastruktur
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21:00 19.08.2010
Noch in diesem Jahr startet der Umbau des gesamten Bahnhofsumfeldes zu einem Umsteigeknoten für den Nahverkehr. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Am Tag zuvor hatte bereits die Messestadt angekündigt, wegen der kommunalen Finanzmisere keine neuen Bauprojekte mehr in Angriff nehmen zu können.

Wie berichtet, teilen sich der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig und die Stadt Taucha die Kosten für den Umfeldumbau. Bei Gesamtkosten von rund 800 000 Euro entfielen 106 000 Euro auf die Parthestadt, erläuterte Schirmbeck gestern.

Die Fördermittelanträge seien inzwischen alle gestellt. Er gehe auch davon aus, dass die Mittel vorhanden sind, einer Vergabe daher nichts im Wege stehe, so der Bürgermeister. Wenn die Bescheide eintreffen, könne voraussichtlich noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden.

Entstehen soll auf einer Freifläche neben dem Bahnhof ein moderner Knotenpunkt zwischen schienen- und straßengebundenem Personennahverkehr mit rund 30 Stellplätzen für Autofahrer. Die Busse sollen in Schleifen neben dem Bahnhof halten, einen einfachen Umstieg zwischen den verschiedenen Nahverkehrsmitteln ermöglichen. Geplant ist zudem, mit der Fertigstellung die Busendhaltestellen von der Lindnerstraße an den Bahnhof umzuverlegen.

Der wesentliche Teil des Baus werde wohl im nächsten Jahr stattfinden, so Schirmbeck gestern. Eventuell ziehe sich der Umbau des Platzes auch bis ins Jahr 2012. Das eigentliche Bahnhofsgebäude ist von dem Umbau nicht betroffen. Es gehört nicht mehr der Bahn.

Einen ökologischen Leckerbissen haben die Planer allerdings aus dem Projekt gestrichen. So sollten über eine Erdwärmeheizung die Gehwege an den Busschleifen im Winter schnee- und eisfrei gehalten werden. Räumkommandos hätten dann der Vergangenheit angehört, freute sich der Verband seinerzeit über eine einfache Winterpflege der Anlage. Die Heizung sei aus Kostengründen gestrichen worden, sagte Schirmbeck. Schnee zu schieben sei wohl auch billiger.

Jörg ter Vehn

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