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Taucha Unbekannter schreibt Drohbrief vor Beginn der Abiturprüfungen am Tauchaer Gymnasium
Region Taucha Unbekannter schreibt Drohbrief vor Beginn der Abiturprüfungen am Tauchaer Gymnasium
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16:44 15.04.2013
Ein Unbekannter hat vor Beginn der Abiturprüfungen am Tauchaer Gymnasium einen Drohbrief geschrieben. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Dabei habe es sich aber nicht um eine Bombendrohung gehandelt, wie zunächst in der Parthestadt erzählt wurde. Der anonyme Absender hätte aber eine Störung der am Dienstag beginnenden Abitur-Prüfungen angekündigt. „In welcher Form, das hat er nicht verraten, sich aber in dem Brief über Stundenausfall und unfähige Lehrer beschwert", sagte auf LVZ-Anfrage Uwe Voigt, Pressesprecher der Polizeidirektion Westsachsen.

Außenstehenden waren die parkenden Polizeiautos vor der Schule aufgefallen. Auch die Ermittlungen der Beamten im Gebäude und deren Gespräche mit Schulleitung und Schülern hatten sich rumgesprochen. Die Zwölftklässler feierten an dem Tag bunt kostümiert ihren letzten regulären Schultag, sodass den Beamten unter anderem Findus, Pippi Langstrumpf, der kleine Maulwurf, Biene Maja viele andere „Helden der Kindheit" gegenüber saßen. Schulleiterin Kristina Danz ließ auf Nachfrage ausrichten, dass Informationen zu dem Vorfall nur über die Pressestelle der Bildungsagentur (BA) gegeben werden. Wie es jetzt weitergeht, dazu äußerte sich Leipzigs BA-Pressesprecher Roman Schulz: „Die Prüfungen finden statt, es wird keine Abstriche geben. Die Abiturienten sind auf die Situation vorbereitet und darüber informiert, dass die Polizei auch vor Ort sein wird." Schulz wusste, dass in dem Schreiben von einem „Knall" die Rede war. Andere berichteten, der Schreiber hätte das Wort „bombenartig" benutzt.

Die Polizei nimmt nach eigenen Angaben den Vorfall sehr ernst. „Wir haben gemeinsam mit der Schulleitung die Schüler über den Inhalt des Schreibens informiert und über die angedrohte Straftat gesprochen", erklärte Voigt. Bereits am Montag hätten Beamte Räume der Schule durchsucht. „Es gab keine Vorkommnisse. Wir begleiten die Sache aber weiter mit bestimmten Maßnahmen. Der Brief wird kriminaltechnisch untersucht, um den Verfasser feststellen zu können", so Voigt.

Olaf Barth

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