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Taucha Unterführung Portitzer Straße: „Es wird langsam ernst“
Region Taucha Unterführung Portitzer Straße: „Es wird langsam ernst“
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21:00 12.07.2010
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Taucha

. „Das ist ein wesentlicher Schritt nach vorn“, bewertete Schirmbeck gestern die Papiere. „Bislang haben wir uns im Wesentlichen in Absichten bewegt. Jetzt zieht Verbindlichkeit ein. Es wird langsam ernst.“

Mit dem Vertrag zwischen Bahn und Stadt werde geklärt, wer wann wie viel zahlen muss, erläuterte er. Fixiert sei ebenfalls, dass die Bahnunterführung im Komplex mit den weiteren Maßnahmen rund um den Bahnhof geplant werden müsse, sagte Schirmbeck. Das sei bislang zwar nicht in Abrede gestellt, aber eben auch nicht festgeschrieben worden, erklärte er die feinen Unterschiede.

Aufgenommen worden sei ferner, dass für die Querung des Gerichtsweges eine Untersuchung der Kosten vorgenommen wird. Hintergrund: Wenn die Querung in nicht mehr zumutbarer Entfernung von der geplanten Querung am Bahnhof in Höhe der Schillerstraße liegt, würden die Kosten nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz geteilt. Ist der Weg vom Gerichtsweg zum Bahnhof zumutbar, müsste Taucha einen Überweg oder Tunnel im Gerichtsweg selber zahlen, erklärte Schirmbeck. Als zumutbar definiert sei ein Weg von bis zu 500 Metern, erklärte er. So oder so werde am Ende der Untersuchung eine Angabe der Kosten vorliegen, die der Stadtrat dann abwägen könne, sagte Schirmbeck.

Bis dahin vergeht allerdings noch reichlich Zeit. Erst nach Fertigstellung des City-Tunnels 2013 sollen die netzergänzenden Maßnahmen angegangen werden, in deren Zusammenhang auch die Gleise in Taucha umgelegt und ein Umsteigeknoten errichtet werden soll.

Um bis dahin nicht von baulichen Tatsachen überrascht zu werden, hat der Stadtrat vorige Woche eine neue Veränderungssperre über das gesamte Bahnhofsumfeld gelegt. Gegenüber der früheren Satzung sind nun auch Flächen an der Schillerstraße und der Baukörper der Portitzer Straße nördlich und südlich der Querung in die Sperre aufgenommen worden.

Jörg ter Vehn

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