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Unterhaltsame Alternative zum Fasching

Unterhaltsame Alternative zum Fasching

Es war als Faschingsveranstaltung angekündigt, das Musikprogramm „Buch der Lieder“ am Montag im Café Esprit. Wirklich verkleidet waren die Zuschauer aber nicht.

Taucha. Nur einige Damen und Herren hatten sich Hüte oder Teufelshörner aufgesetzt. In immer wieder neue Rollen schlüpften dafür die Akteure. Tobias Meier, Hans-Jürgen Rüstau, Jürgen Ullrich und Lutz Pohlers gaben das „Best of“ der musikalischen Höhepunkte aus den Kabarettprogrammen der vergangenen Jahre zum Besten. Und das in gewohnt unterhaltsam-komischer Art. So war zu erfahren, dass der Tauchaer Schöppenteich nur deshalb so heißt, weil „die Stadträte aus ihm ihre Kraft schöppen“, wie es Hans-Jürgen Rüstau ausdrückte. Überhaupt tauge der Schöppenteich als Ersatz für das Parthebad. „Da hätten wir uns den Bademeister sparen können, einen Teichmann haben wir ja schon“, scherzte Rüstau in Anspielung auf Achim Teichmann, Geschäftsführer der städtischen Immobilien- und Verwaltungsgesellschaften. Auch die Lieder entbehrten nicht des Humors. „Pack die Badehose ein, nimm das Elke Müllerlein“, bezog sich auf Tauchas Hauptamtsleiterin, „Da steht ein knallrotes Dönerhaus“ machte sich über den Imbiss an der Kirche lustig und der Discofox-Titel „Amsterdam“ wurde zu „Eilenburg-Ost“ umgetextet. Dies sind nur einige der Kracher aus den Programmen „Unser tolles Rathaus, „Natürlich chaotisch“, „Taucha taucht auf“ und „Kreisverkehr“. Meist waren es bekannte Schlager, die angepasst wurden. Urkomisch die kurze Verwandlung Rüstaus in eine „Zwei-Zentner-Braut“, zu der auf die Melodie von „Ein Bett im Kornfeld“ der Text „Wenn die nach vorn fällt“, gesungen wurde. Zwischen den Stücken sang Lutz Pohlers als „kleinste Bigband der Welt“ Trinklieder oder andere Klassiker und begleitete sich mit der Gitarre. Immer wieder wurde auch das Publikum einbezogen, Zwischenrufe waren erlaubt und wurden auch beantwortet. Und selbst, wer es wagte, mitten im Programm die Toilette zu besuchen, wurde mit „Er muss mal pull’n“ dorthin begleitet. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Abend mit vielen musikalischen und unterhaltsamen Höhepunkten. Einzig das Gedicht „Zehn kleine Kameras“, vorgetragen von Jürgen Ullrich, muss der Kategorie „Reim dich, oder ich fress dich“ zugeschrieben werden. Am heutigen Aschermittwoch wird das zweistündige Programm wiederholt. Beginn ist 20 Uhr. Restkarten sind erhältlich.

Daniel Große

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