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Verband: Lösung im Wasserbüffel-Streit in Sicht

Verband: Lösung im Wasserbüffel-Streit in Sicht

Im Streit um die Wasserbüffelhaltung auf der Feuchtwiese unterhalb des Stadtparkes Taucha zeichnet sich nach Angaben des Zweckverbandes Parthenaue eine Lösung ab.

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In ihrem Element: Weichhans Wasserbüffel auf der Feuchtwiese. Schon bald sollen neue Pächter mit Galloway-Rindern die „Wiesenpflege“ übernehmen.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Geschäftsführer Andreas Gumbrecht sagte gestern, er gehe davon aus, dass bei einem Treffen in der vorigen Woche mit Landwirt Holger Weichhan der Durchbruch erzielt wurde. „Wir haben aber gegenseitig Stillschweigen über die Details vereinbart“, so Gumbrecht.

Er sei aber jetzt „voller Hoffnung“, dass es gelinge, „gemeinsam die Kurve zu kriegen“. Es sei eine für beide Seite tragfähige Lösung in den nächsten vierzehn Tagen in Sicht.

Am Mittwochabend waren die Wasserbüffel auch Thema der Stadtratssitzung. Renate Lindemeyer (SPD) berichtete vom neuen Verein Parthelandwiesen, der auf der Feuchtwiese die Tierhaltung übernehmen wolle, „in Vorleistung“ gegangen sei und wissen wolle, wie es nun weitergeht. „Da sind zum Beispiel Tiere bestellt worden, die nun auf Abholung warten“, erläuterte sie. Wie berichtet, hatte der zuständige Ausschuss schon grünes Licht für das neue Beweidungskonzept mit Galloway-Rindern gegeben. Eigentlich war deren Einsatz schon ab April vorgesehen. Mit dem bisherigen Pächter gibt es jedoch Streit über die Kündigung. Stadt und Verband sehen nach nicht eingehaltenen Forderungen an Weichhan – der unter anderem einen massiven Holzzaun zu den Wegen hin und einen Unterstand bauen sollte – das Vertrauensverhältnis erschüttert. Weichhan wiederum sieht die kostspieligen Forderungen für unnötig an und teils auch nicht erfüllbar. So habe er es schriftlich von der Stadt, gar nichts auf den Feuchtwiesen bauen zu dürfen, hatte er erklärt. Weichhan hatte sich Unterstützung vom Landesbauernverband und der Berufsgenossenschaft geholt.

Schirmbeck erklärte auf der Stadtratssitzung erneut, dass die Stadt Weichhans Widerspruch-Gründe als unerheblich erachte. Es sei auch eine Ersatzvornahme zur Umsetzung der Kündigung geprüft worden – also ein Wegnehmen der Wasserbüffel von Amts wegen. „Das ist aber nicht durchführbar“, so Schirmbeck. Die Tiere seien „nicht ordnungsgemäß geimpft“, dürften daher in keinen anderen Bestand gegeben werden. Das sei auch mit dem Veterinäramt des Kreises so abgestimmt, erläuterte Schirmbeck.

„Bevor das Problem nicht gelöst ist, können wir als Stadt keine neuen Pachtverträge mit dem Parthelandverein unterschreiben“, führte er weiter aus. Gumbrecht erklärte, dem Verein könnten eigentlich noch keine großen Kosten entstanden sein.

Jörg ter Vehn

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