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Taucha Verhalten beobachten und steuern
Region Taucha Verhalten beobachten und steuern
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15:05 19.05.2015
Britt Kaufmann (rechts) bei ihrem Vortrag in der Tauchaer Stadtbibliothek. Die Buch-Maskottchen des Freunde-Projektes Franz von Hahn, Johnny Mauser und den Dicken Waldemar hält sie in den Händen. Quelle: Reinhard Rädler

"Das hat zwei Gründe", erläuterte die Kita-Leiterin: "Zum einen wollen wir den Eltern einmal die Gelegenheit geben, die Stadtbibliothek kennenzulernen, in der wir oft mit den Kindern zu Gast sind, zum anderen möchten wir über das Freunde-Präventionsprojekt informieren, das wir in unserer Kita umsetzen". Dazu hatte sie sich mit Britt Franke die Freunde-Trainerin des Projektes eingeladen, die die theoretischen Aspekte des Projektes erläuterte.

Das über zwei Jahre laufende bundesweite Projekt zur Sucht- und Gewaltprävention war im Oktober 2012 in den sechs Tauchaer Kindergärten und Horten der Volkssolidarität Kreisverband Leipziger Land/Muldental gestartet worden (die LVZ berichtete). In einem Basis- und weiteren Aufbauseminaren erhalten die Erzieherinnen das Rüstzeug, die Präventionsinhalte im pädagogischen Alltag kindgemäß umzusetzen.

"Konflikt-, Stress- und Gefühlsbewältigung, Kommunikation, sich selbst und seine persönlichen Stärken und Schwächen kennenzulernen, sind für die Entwicklung der sozialen und emotionalen Kompetenz der Kinder äußerst wichtige Inhalte zum Schutz vor späteren Gewalt- und Suchtrisiken", erläuterte Franke, Diplom-Sozialpädagogin beim Deutschen Kinderschutzbund.

Grundmann konnte aus eigener und der Erfahrung ihrer Erzieherinnen Birgit Kramer und Steffi Tauchnitz berichten, wie gut sich beim "Waldtag" solche Verhaltensweisen der Kinder beobachten, aber auch steuern lassen. Es sei erstaunlich, wie viel mehr die Kinder miteinander kommunizieren, wenn sie sich im Wald, ohne irgendein Spielzeug, selbst beschäftigen müssen. Diese Tage hinterlassen nachhaltige Eindrücke bei den Kindern und prägen auch ihr Verhalten, so Grundmann.

Figuren aus den "Drei kleine Freunde"-Büchern, wie Johnny Mauser, Franz von Hahn und der Dicke Waldemar, die auch bei diesem Präventionsprojekt präsent sind, sind die besten Vermittler von Werten. Da es diese Maskottchen sogar als Plüschtiere gibt, spielen sie natürlich bei den Kindern auch in der Kita Pönitz eine große Rolle. Zum Kuscheln während er Mittagsruhe sind sie heiß begehrte Kameraden.

Bibliotheksleiterin Steffi Beyer hatte klug die Gunst der Stunde genutzt und zum Freunde-Projekt ein passendes Buchsortiment zusammengestellt, nicht zuletzt, um Eltern und Kinder zu regelmäßigem Bibliotheksbesuch einzuladen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.12.2013
Reinhard Rädler

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