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Verschwundenes Gemälde ist zurück

Verschwundenes Gemälde ist zurück

Wenn die Tauchaer Künstler Claudia und Rüdiger Bartels um die Pfingsttage ihren Garten für Besucher öffnen, dann wollen sie mit ihren Bildern die Menschen auch erreichen, ihnen sozusagen auch "Kunst zum Anfassen" bieten.

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"Blaue Maske" zurück: Claudia und Rüdiger Bartels freuen sich.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Das hatte allerdings ein Kunstliebhaber - wenn man ihn so nennen darf - allzu wörtlich genommen: Als die Bartels nämlich von einer Vernissage am ersten Aprilwochenende im Kloster Drübeck in der Nähe von Ilsenburg nach Taucha zurückkehrten und im Garten eine Runde machten, mussten sie mit Schrecken feststellen, dass in ihrer Freiluftgalerie ein Bild fehlte. Die "Blaue Maske", ein Entwurf von Rüdiger Bartels aus dem Jahre 2012 zu einem großformatigen Gemälde für eine thematische Ausstellung auf dem Rittergutsschloss, hing nicht mehr an seinem Platz. Es war schlicht und einfach gestohlen worden (die LVZ berichtete).

"Dem ersten Schrecken folgten schließlich nüchterne Gedanken", schilderte Claudia Bartels ihre Reaktion auf den Kunstraub. Vielleicht habe dem Dieb das Bild so sehr gefallen, dass er es als Leihgabe zu Hause in aller Ruhe betrachten wollte. "Auf jeden Fall hatte er einen guten Geschmack", stellte sie mit trockenem Humor fest. "Er muss aber auch ein weiches Herz gehabt haben, denn am Morgen des 26. Septembers stand das Bild plötzlich in unserem Vorgarten" erzählte die Künstlerin. "Ich habe natürlich einen Schreck bekommen, aber einen angenehmen", schilderte Rüdiger Bartels den Augenblick, als er sein Bild am Gartenzaun beim Post holen entdeckt hatte. "Vielleicht wollte der Dieb in seinem Leben mal ein gutes Werk tun", sinnierte der Künstler.

"Insgesamt sind wir froh, dass das Bild wieder da ist und, so verrückt es auch klingen mag: Wir sagen Dankeschön für die Rückgabe", sagte Claudia Bartels aus ehrlichem Herzen. "Wenn den Besuchern unseres Klosterschankhauses ein Bild im Gastraum gefällt, können sie uns gerne ansprechen, wir kommen bestimmt miteinander ins Gespräch. Gegen einen ehrlichen Wechsel des Besitzers haben wir natürlich nichts einzuwenden".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.10.2014
Reinhard Rädler

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