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Taucha Viel Beifall für Tauchas 100 "Hortelini"-Artisten
Region Taucha Viel Beifall für Tauchas 100 "Hortelini"-Artisten
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00:40 27.06.2015
Spaß und viel Bewegung: Zum umfangreichen Programm gehörten auch Einlagen wie dieser "Flaschengeister-Tanz". Quelle: Reinhard Rädler
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Taucha

Mit viel Beifall bedacht, gingen im Lichthof der Schule 15 Programmpunkte mit gut 100 Artisten aus allen Hortklassen über die Bühne. Annika und Leon als Ansager hatten unter anderem Jongleure, Clowns, Seiltänzer und Zauberer anzukündigen. Die "schnellen Delphine" begeisterten auf Einrädern und ehemalige Schülerinnen zeigten Ausschnitte aus ihrem Training beim Akrobatik Club Taucha.

"Bereits im Januar gab es erste Überlegungen. Die Kinder haben sich schnell für ein Zirkusprojekt entschieden", erzählte Hort-Leiterin Kerstin Fritsche und ergänzte: "Es wurde besprochen, wie sich die Kinder einbringen können, wer welche Talente hat und sich ein Showelement zutraut sowie was alles rund um die große Show zu organisieren ist." Über eine Bekanntschaft mit Klaus Lohse, der Tauchaer war selbst mal Artist, wurde der Kontakt zum Leipziger Krystallpalast-Varieté hergestellt. "Von dort halfen uns sieben Trainer beim Einstudieren des Programms", so Fritsche. Auch Elternrat, Eltern und Sponsoren hätten viel zum Gelingen beigetragen.

Als pädagogischer Hintergrund stand das Ziel, soziale Kompetenzen zu vermitteln und Teamfähigkeit zu fördern. Die Kinder sollten lernen, mit Erfolg und Niederlage umzugehen sowie Mut, Fantasie, Kreativität und Geschicklichkeit entwickeln. Ebenso stand die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt. Einmal in der Woche wurde am Programm gefeilt, unter Anleitung geprobt. Auch Requisiten wurden gefertigt und manche Kostüme von den Kindern selbst genäht. Einige Kinder hätten mit ihren mutigen Darbietungen sogar die eigenen Eltern erstaunt. Schon der Auftritt vor einer großen Zuschauerzahl hatte machen kleinen Artisten viel Überwindung gekostet, erzählte Fritsche.

Die Begeisterung für das Projekt war schließlich so groß, dass selbst die Terminüberschneidung mit einer Klassenfahrt die Schüler der vierten Klassen nicht von der Teilnahme abhielt. Obwohl sie erst vier Stunden vor Veranstaltungsbeginn aus Olganitz zurückgekehrt waren, stiegen sie als Mitwirkende in die Manege.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.06.2015
Reinhard Rädler

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