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Taucha Viele Babys im Tierheim – Katzenstation voll
Region Taucha Viele Babys im Tierheim – Katzenstation voll
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11:27 13.07.2011
Kaum größer als eine Faust sind die knuddeligen Katzenbabys, die derzeit im Tierheim Taucha hochgepäppelt werden und auf neue Besitzer warten. Die Tierstation ist wegen vieler verspäteter Maikatzen voll. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

. Aber auf solche Gaben wie vor wenigen Wochen möchte das Heim lieber verzichten. „Da hat am Nachmittag ein Auto vor dem Haus gehalten, einen Karton mit vier Katzenkindern abgestellt und ist wieder davongebraust, bevor wir das Kennzeichen erkennen konnten“, ärgert sich Limbach. Im Karton habe ein Zettel gelegen mit Hinweisen zu den Tieren, die krank waren. Das Papier sei zugekotet und kaum noch lesbar gewesen, „nur ein Tier hat letztlich überlebt“, sagt sie traurig und ärgert sich über die unvernünftigen Zeitgenossen.

Davon gebe es leider immer mehr, sagt sie. So erhielt das Heim im Mai nacheinander drei Würfe mit Katzenbabys aus Markranstädt. „Manche der Tiere waren erst wenige Stunden alt“, erklärt sie. Das Heim habe sie in die persönliche Pflege gegeben, um sie dort mit der Flasche aufziehen lassen zu können. „Aber sie waren einfach noch zu klein, hatten von der Mutter keine Abwehrstoffe mitbekommen und sind alle gestorben“, bedauert sie. Das seien sehr traurige Tage gewesen, erinnerte sie sich.

Besser ist da die Stimmung derzeit in der Katzenstube. Mit 25 Babys und zwölf erwachsenen Tieren sei sie aber voll, erklärt die Heimleiterin. Erst müssten wieder Tiere vermittelt werden.

So wie unlängst Tyson, der äußerst lebendige Hunderüde, der lange Gast im Heim war (die LVZ berichtete). „Wir haben ihn nach Hohenheida vermitteln können, waren selbst vor Ort. Er hat es gut dort“, sagt Limbach.

Schmust gerne: Schäferhund-Husky-Mix Biggi sucht ein neues Zuhause. Quelle: Jörg ter Vehn

Als nächstes hofft sie, Biggi abgeben zu können. „Sie ist ein kleiner Schäferhund-Husky-Mix, nur kniehoch.“ Die fünfjährige Hündin sei sehr menschenbezogen, höre aufs Wort, gehe gut an der Leine und sei total verschmust. Daneben gebe es im Heim auch zwei Problemhunde zu vermitteln: eine weiße Schäferhündin und eine Staffordshire-Mix-Hündin. Beide seien etwas bissig, könnten nicht mit jedem. „Aber auch für die werden wir noch neue Besitzer finden“, bleibt sie optimistisch. Mehr Infos unter Ruf 034298 48112.

In den Ferien werde als nächstes der Eingangsbereich umgestaltet. „Wir wollen eine Art Tresen bauen, damit die Besucher vorne empfangen werden und nicht mehr durchs ganze Haus rennen“, sagt Limbach.

Jörg ter Vehn

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