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Vietnamesische Buddhisten konferieren in Taucha

Gläubigem-Kongress Vietnamesische Buddhisten konferieren in Taucha

In der Mehrzweckhalle in Taucha wurde am Freitag der sechste Internationale Kongress der Buddhisten eröffnet. Äußerlich deutet nichts darauf hin, dass sich hier gerade 300 Gäste aus insgesamt 16 Ländern versammelt haben. Bald aber soll ein Tempel in Tauchas Bahnhofsstraße von den buddhistischen Aktivitäten künden.

So soll der neue buddhistische Tempel in Taucha einmal aussehen.

Quelle: Architekten / Quang Vinh Dao

Taucha. In der Mehrzweckhalle in Taucha wurde am Freitag der sechste Internationale Kongress der Buddhisten eröffnet. Äußerlich deutet nichts darauf hin, dass sich hier gerade 300 Gäste aus insgesamt 16 Ländern versammelt haben, um sich in den zehn kommenden Kongress-Tagen darüber auszutauschen, wie sie ihre Religion noch lebendiger praktizieren können. Im Inneren festlich geschmückt ist allerdings der Mittelteil der dreigeteilten Mehrzweckhalle. Die Wände zieren bunte Plakate. Alle tragen die Aufschrift „Nam Mo Di Da phat“, was übersetzt etwa so etwas bedeutet, wie „Ich verehre den Buddha“. Ein in gleicher Manier beschrifteter und traditionell geschmückter Altar bildet das Zentrum des Kongress-Raumes. In den linken und rechten Hallensegmenten schlafen die Gäste auf einfachen Matten. Das Tagesprogramm beginnt um sechs Uhr und endet um 21.30 Uhr.

„Den ersten Kongress haben wir vor sechs Jahren noch in meinem Wohnhaus abgehalten. Damals waren wir 20 Teilnehmer, beim dritten Treffen waren wir schon 100, so dass wir uns größere Räume suchen mussten“, erzählte der in der Parthestadt lebende Organisator Quang Vinh Dao. Taucha habe sich bei Suche und einer entsprechenden Anfrage sehr offen gezeigt. „Wir können für unsere Treffen nichts besseres finden“, ist der Tauchaer voll des Lobes .

Zur Eröffnung des Kongresses wurde Tauchas Bürgermeister Tobias Meier (FDP) mit religiösem Zeremoniell in die Halle geleitet. „Taucha ist eine offene Stadt. Wir heißen Sie alle willkommen. Nutzen Sie die Gelegenheit und schauen Sie sich viel von unserer schönen Stadt an und lassen Sie bitte dabei viel positive Energie hier“, sagte das Stadtoberhaupt in seiner kurzen Begrüßungsrede.

Wie schon im vergangenen Jahr wird auch diesmal wieder mit dem Generalsekretär der vietnamesischen buddhistischen Organisation ein hochrangiger Regierungsvertreter aus Hanoi erwartet. Organisator Quang Vinh Dao wird sicher die Gelegenheit nutzen, um dem hohen Gast seine Pläne für den geplanten buddhistischen Tempelbau in der Bahnhofsstraße neben dem von ihm erworbenen Bahnhofsgebäude vorzustellen, der nach originalen vietnamesischen Tempelplänen entstehen soll (die LVZ berichtete).

Von Reinhard Rädler

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