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Taucha Volksfeststimmung beim Hexenfeuer - Tauchaer Hundesportverein lockt rund 1000 Gäste
Region Taucha Volksfeststimmung beim Hexenfeuer - Tauchaer Hundesportverein lockt rund 1000 Gäste
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17:10 19.05.2015
Die Hexe wird in Taucha traditionell verbrannt - unter prüfenden Blicken. Quelle: Daniel Große

Bereits da war das Gelände neben dem Sportplatz an der Graßdorfer Straße gut gefüllt. Denn vor dem eigentlichen Höhepunkt, dem Hexenfeuer mit anschließendem Feuerwerk, gab es für die Kinder diverse Beschäftigungsmöglichkeiten: Ponyreiten, Hüpfburg und Kinderschminken wurden um die Wettbewerbe Teebeutelweitwurf sowie Gummistiefelzielwurf erweitert. Am frühen Abend wurde dann ein kleines Feuer entzündet, an dem Knüppelkuchen gebacken werden konnte. Anschließend absolvierten einige Mitglieder des Hundesportvereins mit ihren Vierbeinern einige Agilitäts-Parcours.

Pünktlich zum Lampionumzug setzte Nieselregen ein. Der hielt aber die Tauchaer nicht davon ab, sich auf dem Platz umzusehen, bei Bratwurst, Steak und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen.

Rund 1000 Gäste zählte der Verein am Abend, weshalb das Vereinsziel aufgegangen sein dürfte. "Wir wollen nach einem Jahr Pause durch diverse Turbulenzen im Verein zurück zu den Wurzeln, um zu sehen, wo wir selbst stehen und ob uns die Tauchaer weiterhin vertrauen", erklärte er. Das Hexenfeuer sei in der Vergangenheit eine gute Gelegenheit gewesen, den Verein vorzustellen. "Wir bietet sozusagen Breitensport für den Hund und wollen die Beziehung zwischen Mensch und Tier verbessern", so Lange. Seit Januar arbeitet der Verein mit den Städtischen Eigenbetrieben Behindertenhilfe der Stadt Leipzig zusammen. "Die Mitglieder gehen mit ihren Hunden in ein Heim für behinderte Erwachsene, um deren Motorik zu fördern. Die Hunde springen durch Arme und Beine und bereiten den Bewohnern so viel Freude", berichtete Lisa Neiendorf, die wie in den Vorjahren als "gute Hexe" auf dem Platz umherwandelte.

Ihre "unheimliche Schwester" wurde am Abend auf dem großen Scheiterhaufen verbrannt, "starb" aber wohl an Rauchvergiftung, noch bevor die Flammen sie erreichten. Gegen 22 Uhr gab es den Höhepunkt des Abends: das große Feuerwerk, für das der Verein schon berühmt ist. Gezündet wurde es bereits zum fünften Mal von Feuerwerker Daniel Schlinker und seinem Team aus Zweenfurth. "Wir fühlen uns hier regional verbunden, rufen einen geschmeidigen Preis auf und setzen ein bisschen mehr Material ein", lächelte der Fachmann. Begleitet von begeisterten Rufen der Besucher und Applaus entluden sich gewaltige Effekte in den Himmel über dem Feuer. Und wer in die Gesichter der Gäste schaute, wusste, dass der Abend nicht nur aus Raik Langes Sicht gelungen war.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.05.2013

Daniel Große

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