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Taucha "Von mir aus könnte es losgehen"
Region Taucha "Von mir aus könnte es losgehen"
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14:11 19.05.2015
Mit den besten Fans der Liga im Rücken blickt Icefighters-Geschäftsführer André Krüll zuversichtlich in die neue Saison der Oberliga Ost. Quelle: Reinhard Rädler

"Was den Spielerkader anbelangt, haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Wir haben unser 20-köpfiges Team jetzt zusammen. Zu den zwölf Cracks, die im Stamm verblieben sind, haben wir uns mit acht neuen Spielern verstärkt, darunter sind allerdings drei alte Bekannte, die schon für uns im Tor gestanden oder gestürmt haben", weiß er zu berichten. Bei einem gemeinsamen Grillabend habe man mit dem Team das erste Mal zusammen gesessen. Man habe spüren können, dass die Truppe gut zueinander passt und gehe mit einem guten Gefühl in die fünfte Saison, nunmehr schon die dritte in der Dicolor-Eisarena Taucha.

Die Spieler bereiten sich jetzt individuell mit Kraft-, Fitness- und Ausdauertraining darauf vor, bevor am 6. September die offizielle Saisoneröffnung ansteht. Neben der Mannschaftsvorstellung können die Fans dann auch gleich das erste Vorbereitungsspiel erleben, wenn ihre Icefighters mit den Blue Devils aus Weiden die Schläger kreuzen. Insgesamt sechs Testspiele wollen sie absolvieren, darunter am 13. September zu Hause erstmals gegen den Hamburger SV aus der Oberliga Nord. Anfang Oktober steigt die Vorrunde, in der die acht Teams der Oberliga Ost ermittelt werden, die dann bis in den März 2015 hinein um den Meistertitel kämpfen.

Mit durchschnittlich 1500 Zuschauern war man mit der Resonanz zu den Spielen sehr zufrieden. Im Juli müsse nun noch die Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Nordsachsen in einer Art TÜV das Spielzelt technisch unter die Lupe nehmen. "Größere Probleme dürften aber nicht zu erwarten sein", denkt Krüll. Einen Festbau behalte man zwar im Auge, aber für diese Millionen-Investition müsse erst ein sicheres Finanzierungskonzept stehen, davon sei man aber noch weit entfernt, so der Tauchaer Malermeister.

Das Konzert mit den Puhdys Ende April mit 2000 Fans sei eine gute Erfahrung gewesen, so dass man über etwas Ähnliches auch im kommenden Jahr nachdenke. "Ein paar Zuschauer mehr wären nicht schlecht, damit unterm Strich noch etwas mehr übrigbleibt", wünschte sich Krüll. Ein gutes finanzielles Standbein sei nach wie vor der Publikums-Eislauf, den es auch in der kommenden Saison geben werde, genauso auch Eisdiskos oder Eisstockschießen für Firmen und Vereine nach Voranmeldung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.07.2014
Reinhard Rädler

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