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Taucha Wälder dürfen weiterhin nicht betreten werden
Region Taucha Wälder dürfen weiterhin nicht betreten werden
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15:12 23.02.2018
Auch im Staditzwald bei Taucha ist es im Januar vereinzelt zu Sturmschäden gekommen. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Schkeuditz/Taucha

Die Verfügung könnte frühestens Ende Februar/Anfang März mit einem Widerruf aufgehoben werden, teilte das Landratsamt Nordsachsen in Torgau jetzt auf LVZ-Anfrage mit. Betroffen von dem Verbot sind auch Bereiche des Auenwaldes bei Schkeuditz sowie der Staditzwald bei Taucha. Wie berichtet, hatte das Landratsamt in Nordsachsen nach dem Orkan Friederike aufgrund schwerer Sturmschäden und der damit verbundenen Gefahren verboten, die Wälder zu betreten. Damit dürfen seitdem in den Waldgebieten Nordsachsens Freizeittätigkeiten wie Wandern, Reiten, Joggen oder zu Biken nicht ausgeübt werden. Wer dagegen verstößt, dem wird ein Bußgeld in Höhe von bis zu 10 000 Euro angedroht. Obwohl der Orkan vor allem in Dübener und Dahlener Heide sowie im Wald bei Torgau Verwüstungen anrichtete, waren von der Allgemeinverfügung auch Bereiche bei Schkeuditz und Taucha betroffen.

Schäden kleiner als in Nordsachsens Heidegebieten

„Wir werden die Allgemeinverfügung zeitnah, wenn die meisten der Hauptwege wieder begehbar sind, nach Rücksprache mit den großen Flächeneigentümern widerrufen“, teilte die Behörde mit. Inzwischen seien auch „die hochsensible Schkeuditzer Aue und der Staditzwald“ vom Revierleiter begangen und kontrolliert worden. „Die Schäden sind, ohne eine konkrete Zahl zu nennen, nicht so groß wie der teilweise flächige Wurf in der Dahlener, Dübener oder Annaburger Heide. Es sind einzel- oder nesterweise Würfe und Brüche zu verzeichnen“, beschreibt das Landratsamt die bei Schkeuditz und Taucha vorgefundenen Schäden. Für die Aufarbeitung zeichne der Waldeigentümer verantwortlich. „Dabei ist größte Sorgfalt geboten, denn das Aufarbeiten von Wurf- und Bruchholz ist eines der gefährlichsten Arbeiten in der Forst. Wann und wie das geschieht, entzieht sich unserer Kenntnis“, so das Landratsamt abschließend.

Von Olaf Barth

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