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Wahlbündnis-Kandidat schafft über 50 Prozent im ersten Wahlgang

Tobias Meier macht das Rennen Wahlbündnis-Kandidat schafft über 50 Prozent im ersten Wahlgang

Das hatten wohl die wenigsten erwartet: Gleich im ersten Wahlgang setzte sich gestern Tobias Meier bei der Bürgermeisterwahl in Taucha durch. Der 37-Jährige vereinigte mit 52 Prozent mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich, so dass für diese Wahl kein erneuter Urnengang nötig ist.

Taucha. Das hatten wohl die wenigsten erwartet: Gleich im ersten Wahlgang setzte sich gestern Tobias Meier bei der Bürgermeisterwahl in Taucha durch. Der 37-Jährige vereinigte mit 52 Prozent mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich, so dass für diese Wahl kein erneuter Urnengang nötig ist. Der FDP-Stadtrat Meier war von einem Wahlbündnis aus SPD, Linke, FDP und Grüne nominiert worden. Als seine Hauptkonkurrentin galt die CDU-Kandidatin Antje Brumm. Viele hatten mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen gerechnet. Die 50-Jährige erreichte allerdings nur 33 Prozent.

„Die Tauchaer haben ihren Bürgermeister gewählt, das haben wir als Demokraten zu akzeptieren. Ich gratuliere Herrn Meier und wünsche ihm viel Glück“, sagte die Unterlegene und begab sich dann mit ihrer Familie in das Restaurant Osteria, in dem für Unterstützer und Freunde eine Feier vorbereitet war. Dritter Kandidat war der noch überraschend kurz vor Schluss angetretene Roland Gasch. Nach dem Bruch mit dem Wahlbündnis war der 44-Jährige aus der Grünen-Partei ausgetreten, um als parteiloser Einzelkandidat für seine Ziele zu werben. Knapp 15 Prozent der Wähler gaben ihm seine Stimme. „Ihnen allen danke ich und bitte sie nun, mich zu kontaktieren, um in Taucha ein Netzwerk für mehr Bürgerbeteiligung aufzubauen.“

Meier war als einziger Kandidat im Rathaus, um dort die auf einer Leinwand übertragenen Auszählungsergebnisse der einzelnen Wahlbezirke zu verfolgen. Trotz stabiler knapp 53 Prozent von Anfang an lehnte er vorzeitige Glückwünsche kategorisch ab. Dann aber doch: Jubel und Beifall von Familie, Freunden und Unterstützern. Meiers Eltern und sein langjähriger Lebensgefährte gehörten zu den ersten Gratulanten. Auch CDU-Fraktionschefin Claudia Henn gratulierte.

Von Tauchas rund 12 600 Wahlberechtigten nutzten nur rund 43 Prozent die Möglichkeit, an einer historischen Entscheidung mitzuwirken. Denn nach dem Rückzug von Amtsinhaber Holger Schirmbeck (SPD), dem ersten und bisher einzigen Nachwende-Bürgermeister, war klar, dass es an der Rathausspitze einen Wechsel geben muss. Heute, 15 Uhr, verkündet der Stadtwahlausschuss im Rathaus öffentlich das offizielle Wahlergebnis.

(Olaf Barth)

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