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Waldgeister bangen um ihre Hütte

Waldgeister bangen um ihre Hütte

Jeden Montag unternehmen Kinder und Erzieher der Einrichtung Pönitzer Waldgeister einen Spaziergang in die Natur. Das passiert zwar auch an anderen Wochentagen, doch der Montag ist als spielzeugfreier Tag dafür fest reserviert.

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Gemeinsam mit Erzieherin Birgit Kramer versuchen die Kinder ihre erneut zerstörte Waldhütte zu reparieren.

Quelle: Olaf Barth

Seit drei, vier Wochen aber ist die Freude über die Ausflüge getrübt. "Nach jedem Wochenende müssen wir feststellen, dass unsere kleine, mit Kindern und Eltern selbst gebaute Hütte mutwillig zerstört wurde. Wir bauen sie jedes Mal wieder auf, doch vergebens", klagt Erzieherin Birgit Kramer. Kinder und Betreuer ärgern sich gleichermaßen über diesen Vandalismus.

"Für Hinweise, die helfen, dem Spuk ein Ende zu bereiten, spendieren wir gern auch zwei Tüten Gummibärchen", sagt die 44-Jährige schmunzelnd, aber durchaus auch ernst gemeint. "Vielleicht ist es ja nur ein Dummerjungenstreich, aber schön ist es nicht." Die Erzieherin zieht mit ihrer 14-köpfigen Kindergruppe zur Hütte, um dort schon mal mit der erneuten, ersten kleinen Reparatur zu beginnen. Voll Eifer sammeln die Kinder das verstreute Baumaterial für ihre Hütte auf. Gemeinsam mit der Erzieherin stellen die Mädchen und Jungen das Holz wieder an die alte Stelle.

Dass die Pönitzer Waldgeister gern in der Natur unterwegs sind und öfter mal dem nahen Staditzwald einen Besuch abstatten, gehört zum pädagogischen Gesamtkonzept der Volkssolidaritäts-Einrichtung. Die Stelle mit der kleinen Hütte ist ein für dei Kinder ein beliebter Abenteuer- und Lernplatz, der auch vom Förster so akzeptiert wird. Aus gesammeltem Totholz wurde eine Bio-Hecke angelegt, Schaukeln hängen zwischen Bäumen, ein Stamm animiert zum Balancieren, im Kreis angelegte andere Stämme dienen als Sitzplätze, wenn die Gruppen hier draußen den Geburtstag eines Kindes feiern oder es Treffen mit Eltern gibt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.05.2015
Olaf Barth

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