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Wasserbauer entfernen Hecke an der Parthe in Taucha

Landestalsperrenverwaltung Wasserbauer entfernen Hecke an der Parthe in Taucha

Das Kranauto mit dem hochragenden Transportkorb auf der Ladefläche war gestern in Tauchas Innenstadt ein echter Hingucker für Passanten und Autofahrer. Denn das Fahrzeug stand auf dem Fußweg der Parthebrücke und ließ seinen Ausleger runter zum Flüsschen ausfahren. „Wir beseitigen hier Wildwuchs und eine Hecke“, erklärte Andreas Taube.

Wasserbaufacharbeiter Andreas Taube steuert von der Brücke aus den Kran-ausleger mit einer Fernbedienung und transportiert so den Grünschnitt auf die Ladefläche des bereitstehenden Lkw.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Das Kranauto mit dem hochragenden Transportkorb auf der Ladefläche war gestern in Tauchas Innenstadt ein echter Hingucker für Passanten und Autofahrer. Denn das Fahrzeug stand auf dem Fußweg der Parthebrücke und ließ seinen Ausleger runter zum Flüsschen ausfahren. „Wir beseitigen hier Wildwuchs und eine Hecke“, erklärte Andreas Taube.

Der 53-jährige Mitarbeiter der Sächsischen Talsperrenverwaltung steuerte mit einer Funkfernbedienung den Kranarm und die Baggerschaufel. Die ließ er kräftig „zubeißen“ und so das von seinen beiden Kollegen abgeholzte Grünzeug nach oben transportieren. Mit dem Lkw wird es dann zu einem Lagerplatz geschafft und von dort aus der weiteren Verarbeitung zugeführt. Die drei Wasserbaufacharbeiter erklären ihr Tun mit Belangen des Hochwasserschutzes. „Die Parthe hat es in sich. Bei entsprechendem Starkregen kann sie doch recht schnell ansteigen“, erklärte Taube. Deswegen würden seitens der Landestalsperrenverwaltung auch regelmäßig Kontrollgänge durchgeführt. Bei einem solchen sei eben auch festgestellt worden, dass durch die jetzt entfernte Hecke Wasser angestaut worden war. Das soll an dieser Stelle mit der dichten Bebauung künftig nicht mehr passieren.

In Taucha und den Ortsteilen gibt es zwischen Plösitz und Seegeritz zahlreiche Parthebrücken. In den vergangenen Jahren wurden fast alle saniert und auf Vordermann gebracht, so dass sie nicht nur für den Verkehr von Fußgängern und Fahrzeugen sicherer wurden, sondern auch heutigen Ansprüchen an den Hochwasserschutz entsprechen. Dennoch muss gerade an diesen Stellen regelmäßig die Durchlassfähigkeit kontrolliert werden.

Von Olaf Barth

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