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Wassermassen sollen gebändigt werden

Wassermassen sollen gebändigt werden

In seiner letzten Sitzung beschlossen die Tauchaer Stadträte mit drei Gegenstimmen und drei Enthaltungen mehrheitlich die Billigung und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes "Wohngebiet am Gärtnerweg", der zuvor in den Ausschüssen umfangreich beraten worden war.

Taucha. Zahlreiche Stellungnahmen waren innerhalb des beschleunigten Planverfahrens bei der Stadt eingegangen und in die Planungen eingearbeitet worden.

In der Diskussion ging es einigen Abgeordneten aber vor allem darum, dass in der Beschlussvorlage nur Variantenuntersuchungen aufzeigt, aber noch keine Ergebnisse oder Entscheidungen zur geordneten Abführung des anfallenden Oberflächenwassers in die Abwasserkanalisation festgeschrieben sind. Man könne Starkregenfälle, wie zu Wochenbeginn, nicht als gegeben hinnehmen, ohne sie nicht auch mit technischen Lösungen zu berücksichtigen, die dann die Auswirkungen weitestgehend gering halten.

Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) wies darauf hin, dass der gegenwärtige Beschluss lediglich die öffentliche Auslegung, aber keine unumstößlichen Tatsachen beinhalte. Eine Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt brächte nur einen Zeitverzug mit sich. Die Auslegung eröffne praktisch das Verfahren, bei dem auch Einwendungen möglich sind, auf die dann mit verbindlichen Aussagen reagiert werden müsse. Baufachbereichsleiterin Barbara Stein versicherte, dass mit dem Ingenieurbüro Hirsch auch zum jetzigen Zeitpunkt weiter nach praktikablen, wie wirtschaftlichen Lösungen gesucht werde.

Nachdem es am Dienstagabend an der Kriekauer-/Sommerfelder Straße zu Überschwemmungen in den anliegenden Grundstücken gekommen war, ging es bei der Bürgerfragestunde ebenfalls um das Thema Oberflächenwassers. Angela Schneeweiß und Frank König schilderten die dramatischen Stunden, in denen sie lange auf Hilfe warten mussten. "Wir hatten nicht nur Regenwasser in unseren Grundstücken, auch Fäkalien aus der Kanalisation verbreiteten sich auf unseren Grundstücken", berichtete Schneeweiß. Eine Lösung des Problems gibt es bisher nicht. Schirmbeck räumte die komplizierte Situation ein, zu deren Lösung möglicherweise auch die KWL beteiligt werden müsse.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.07.2014
Reinhard Rädler

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