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Weihnachtliche Klänge im Stadtrat

Männerchor singt vor der Sitzung Weihnachtliche Klänge im Stadtrat

Die Dezember-Stadtratssitzungen sind in Taucha immer etwas Besonderes, so auch am Abend des vergangenen Donnerstags. Der Bürgermeister läutete die Beratung mit einem kleinen Glöckchen aus Bleiglas ein. Für die Abgeordneten gibt es außer Selters dann auch Kaffee und Stollen. Und erstmals sorgte ein Tauchaer Ensemble für die passende Einstimmung..

Premiere: Anlässlich der Vorweihnachtszeit tritt der Männerchor Taucha erstmals vor einer Stadtratssitzung im Ratssaal auf.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Die Dezember-Stadtratssitzungen sind in Taucha immer etwas Besonderes, so auch am Abend des vergangenen Donnerstags. Der Bürgermeister läutete die Beratung mit einem kleinen Glöckchen aus Bleiglas ein. Für die Abgeordneten gibt es außer Selters dann auch Kaffee und Stollen. Und erstmals sorgte ein Tauchaer Ensemble für die passende Einstimmung: Der Tauchaer Männerchor folgte der Einladung von Bürgermeister Tobias Meier (FDP) und sang unter musikalischer Leitung von Johann Georg vier traditionelle Weihnachtslieder.

„Bei den Jubiläumsfeiern des Chores in diesem Jahr wurde an eine alte Tradition erinnert. Demnach sang früher der Männerchor in den Rathausfluren. Doch dafür fand sich einfach keine Gelegenheit, sodass wir uns für einen kleinen Auftritt auf heute Abend verständigten“, sagte Meier. Er dankte den Sängern um Vereinschef Joachim Voigt und überreichte ihnen unter dem Beifall der Stadträte einen Kasten Weihnachtsbier, um danach in die Tagesordnung der letzten Sitzung des Jahres einzusteigen.

Da ergriff zunächst Achim Teichmann, Geschäftsführer der städtischen Gesellschaften, das Wort. Da seit der vergangenen Wahl zahlreiche Abgeordnete neu im Gremium sind, war er gebeten worden, ihnen sowie interessierten Zuhörern im Saal die städtischen Firmen vorzustellen. Deren Aufgaben ist es vor allem, Immobilien zu betreuen und zu verwalten sowie Wohn- und Gewerbegrundstücke zu entwickeln. Darüber hinaus wird auch das Parthebad Taucha von den städtischen Gesellschaften betrieben. „Das ist ein teurer Spaß, es war aber dennoch eine weitsichtige Entscheidung, das Bad zu erhalten und zu sanieren“, meinte Teichmann. Denn wann immer Interessenten sich in Taucha nach einer Wohnung oder einem Grundstück für ein Einfamilienhaus erkundigen, fungiere die Existenz des Parthebades auch als Zugpferd und damit als sogenannter weicher Standortfaktor.

Weiche Standortfaktoren sind auch die zahlreichen Kindereinrichtungen in Taucha. Auch über die wurde an dem Abend beraten, denn auf dem Tisch lag ein Beschluss über die geänderte Elternbeitragssatzung zur Abstimmung bereit. Der Hintergrund dafür war allerdings keine neuerliche Anhebung der Gebühren, sondern eine inhaltliche Anpassung der Satzung an die aktuellen gesetzlichen Gegebenheiten, betonte Kämmerer Thomas Sauer. In Taucha werden alle Kindereinrichtungen sowie die Tagespflege von freien Trägern betrieben. Demnach sind laut Beschlussvorlage Regelungen zum Inhalt und Umfang des Leistungsangebotes, der Aufnahme von Kindern, zu den Betriebskosten sowie zur Finanzierung der Einrichtungen im Rahmen einer Trägervereinbarung zwischen Kommune und freiem Träger abzuschließen. Der Beschluss passierte einstimmig das Gremium, auch die freien Träger hatten der überarbeiteten Satzung bereits zugestimmt.

Um eine Kindereinrichtung ging es auch im nächsten Beschluss. Für die im Bau befindliche neue Awo-Einrichtung „Grashüpfer“ wurde nach öffentlicher Ausschreibung der Zuschlag zur Möblierung erteilt. Für das Angebot in Höhe von rund 75 000 Euro erhält die Firma Aurednik GmbH aus Bessenbach den Auftrag, die Kita auszustatten. Angesichts des geplanten Eröffnungstermins Anfang April sollen die Möbel Mitte Februar geliefert werden. „Die Firma hat uns schriftlich zugesichert, dass sie die Lieferzeit einhalten kann“, sagte Baufachbereichsleiterin Barbara Stein.

Von Olaf Barth

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