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Taucha Weihnachtsoratorium am Freitag in Taucha
Region Taucha Weihnachtsoratorium am Freitag in Taucha
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15:01 19.05.2015
Miteinander der Generationen: Proben für Bachs berühmtes Weihnachtsoratorium - gemeinsam mit weiteren Laien- und Profimusikern unter der Leitung von Christian Otto gestaltet der Chor der Kantorei Taucha das Weihnachtsoratorium in der St. Moritz-Kirche. Quelle: Ingrid Hildebrandt

Schon seit 2004 führt es hier Menschen in der Adventszeit zusammen. Unterstützt wird das Tauchaer Konzert "Führ mich Kind nach Bethlehem-" erneut vom Verein Musica St. Moritz, der das kulturelle Leben in Taucha fördert. Diesmal sollen die Kantaten I, IV und VI erklingen.

Bewegt werden die Besucher nicht nur von der Schönheit dieser Musik sein. Sie können sich zugleich auch über ihr "stadteigenes" Oratorium freuen. Denn es sind vorwiegend Tauchaer Berufs- und Laienmusiker, die dieses Werk aufführen. Damit nicht genug: Die Parthestädter erwartet zudem ein Miteinander verschiedener Generationen. Auch das sorgt für die richtige "Betriebsspannung", zum Beispiel am Montagabend im Diakonat in der Rudolf Winkelmann-Straße. Dort treffen sich die Laiensängerinnen und Sänger der Kantorei der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde unter der Leitung von Kantor Christian Otto zu ihrer letzten Probe vor dem Konzert.

Unter die reifen, älteren Stimmen mischen sich zahlreiche junge. Singt Martina Gatzki schon seit 50 Jahren im Chor, sind Margarete und Marlene, beide neun Jahre jung, das erste Mal dabei. Und auch für Lara, Dorothea oder Mariele gibt es noch allerhand zu lernen. Aber die Freude steht im Vordergrund. Musikfreundin Rosemarie Thiele bringt es auf den Punkt: "Ach, das Singen ist doch so schön." Und erst recht der gemeinsame Klang von Jung und Alt, von Laien und Profis.

"Davon ließ sich auch der Chor vom Geschwister-Scholl-Gymnasiums begeistern", erzählt Kantor Otto. "Zur Premiere, im vergangenen Jahr, war natürlich erst mal Scheu vor den studierten Musikern und vor dem großen Werk da. Und das Einstudieren hat viel Kraft gekostet, aber in Zusammenarbeit mit der Musiklehrerin des Gymnasiums dann auch sehr viel Vergnügen gemacht. Jetzt freue ich mich, dass sie alle wieder mitsingen. Das Weihnachtsoratorium ist eben ein Stück, das verbindet." Freilich kein leichtes. Richtiges Stehen, Atemübungen gehören zum wöchentlichen Übungsprogramm aller Laienchöre. Und: Überraschung - eine "Strickleiter" ist ebenfalls im Einsatz. Natürlich nur virtuell, um sich zu lockern. "Arme nach oben, wir ziehen uns an einer Strickleiter hoch." Und was ist mit der Körperspannung? "Macht mal ein bisschen Betriebsspannung", lockt der junge Kantor die Reserven seiner Sänger. "Es muss Musik werden. Ihr schafft das! Ja - super, super." Gänsehautgefühl im Proberaum. Und ein Vorgeschmack auf das Weihnachtsoratorium am Freitag, wenn Chöre und Orchester in der St. Moritz-Kirche bei freiem Eintritt ab 19.30 Uhr gemeinsam jubeln: "Jauchzet, frohlocket".

Ingrid Hildebrandt

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.12.2013
Ingrid Hildebrandt

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