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Weihnachtsspende für Flüchtlingskinder

Weihnachtsspende für Flüchtlingskinder

Der regionale Energiedienstleister EnviaM ist mit dem Ansinnen an die Stadt Taucha herangetreten, eine Spende in Höhe von 1000 Euro zu übergeben. "Zielstellung ist hier allerdings", so war in dem Schreiben ans Rathaus zu lesen, "das Geld insbesondere dafür zu nutzen, spezielle Angebote für Flüchtlinge im Rahmen eines Integrationsprojektes zu machen.

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Gedankenaustausch am Weihnachtsbaum: Manfred Schwerdtner und Maritha Dittmer von EnviaM, sowie Jugendclubleiterin Marlene Zoellner, Elke Mueller von der Stadtverwaltung und Jens Bruske (von links) vom DRK haben konkrete Vorstellung zur Verwendung der Spendensumme.

Quelle: Frank Schmidt

Taucha. " Aus der Verwaltung kam folglich der Vorschlag, den Jugendclub in Trägerschaft des DRK zu begünstigen. Und zur offiziellen Scheckübergabe sind schon konkret Pläne zur Verwendung der Spendensumme besprochen worden.

Gewissermaßen als energiegeladener Knecht Ruprecht brachte Manfred Schwerdtner "die Weihnachtsspende als Anerkennung und Wertschätzung" für jene Vereine, Institutionen und Organisationen, die sich für sozial Schwächere engagieren und somit Vorbild für unsere Gesellschaft seien. "Insofern freut es uns, dass die Stadt Taucha Flüchtlingskinder- und -jugendliche im Fokus hat", sagte der EnviaM-Kommunalbetreuer. "Insbesondere diese Personengruppe unter den derzeit etwa 50 in Taucha gemeldeten Flüchtlingen sollen im Jugendclub eine gezielte Integration in der Stadt finden", konkretisierte Fachbereichsleiterin Elke Müller aus der Inneren Verwaltung im Tauchaer Rathaus die Aufgabe.

Vom berühmten Tropfen auf den heißen Stein wollte Vorstand Jens Bruske vom Jugendclub-Betreiber DRK nicht sprechen. "Natürlich könnte es immer mehr sein. Aber es ist ein guter Anfang zur Integration von ausländischen Kindern und Jugendlichen. Wir wollen in der Vorweihnachtszeit besondere Angebote machen, beispielsweise Plätzchen backen, Zoobesuche organisieren und weitere Maßnahmen treffen, um den Flüchtlingskindern Kontakte zu hiesigen Jugendlichen zu ermöglichen. Und dafür sind die 1000 Euro eine stattliche Summe, für die wir danken."

Club-Leiterin Marlene Zöllner habe bereits Erfahrungen in der Arbeit mit Migranten. "Ausländische Jugendliche möchten sich gerne mit einbringen, wenn sie den Zugang finden. Und dann ist es schön zu sehen, wenn sie Angebote nicht nur zwischen Tür und Angel annehmen, sondern stattdessen ein Gefühl der Sicherheit entwickeln, weil sie aufgenommen werden." Indes wisse die Sozialpädagogin aus Gesprächen mit deutschen Jugendlichen, von denen täglich um die 20 Personen im Alter zwischen zehn und 18 Jahren in den Jugendclub kommen, dass sie dem Flüchtlingsthema offen gegenüberstehen. "Ich denke daher, dass es nicht schwierig sein wird, neue auch ausländische Jugendliche ins Clubleben zu integrieren."

Darüber hinaus sprach Zöllner über Ambitionen, Flüchtlingskindern- und Jugendlichen in Sprachkursen das Erlernen der deutschen Sprache als "Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration" zu ermöglichen. "Ich könnte mir sehr gut vorstellen, Studenten von der Uni zu gewinnen, auf ehrenamtlicher Basis Sprachkurse anzubieten. Sie hätten den Vorteil, sehr praxisbezogen Sprachen anzuwenden."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.12.2014
Frank Schmidt

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