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Taucha Weltmusikfestival-Organisator: „Fühlen uns sehr wohl in Taucha“
Region Taucha Weltmusikfestival-Organisator: „Fühlen uns sehr wohl in Taucha“
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21:00 18.08.2010
Mehr als 20 Gruppen mit Musikern aus ebenso vielen Ländern werden zum 3. Internationalen Maultrommel- und Weltmusikfestival Ancient Trance erwartet. Da gibt es noch einiges zu tun. Sascha sorgt hier für den richtigen Schmuck des Ritterguts-Innenhofes Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

„Wir fühlen uns sehr wohl in der Stadt“, sagt Andi Rietschel. Er sitzt im künftigen Rittergutsmuseum, das in diesen Tagen als Büro der Festivalleitung dient. Dort laufen alle Fäden des internationalen Musik- und Kulturfestivals mit mehr als 20 Gruppen und Musikern aus ebenso vielen Ländern zusammen, aber wer hinein zu Organisator Rietschel will, muss trotzdem die Schuhe ausziehen. Der Schlossverein habe schon neuen Teppichboden für das Museum auslegen lassen, der solle nicht zerstört werden, sagt er.

Gemeinsam wird groß geschrieben beim Aufbau des Festivals. Neben dem Schlossareal (Foto) findet es vor allem rund um den Großen Schöppenteich statt. Quelle: Jörg ter Vehn

Nachhaltigkeit wird groß geschrieben bei dem Festival. So solle der Stadtpark, in dem ein Öko-Camp stattfindet, sauberer verlassen werden, als er vorgefunden wurde, erklärt Rietschel eines der Ziele. Mehrweggeschirr, gesundes Essen und Mülltrennung stehen im Marktkonzept der Organisatoren. Gelebt wird das von Leuten wie Rietschel, aber auch Chris. Der arbeitet wie derzeit 60 bis 70 andere Helfer ehrenamtlich mit. „Es ist doch ein schönes Gefühl, beim Aufbau eines solchen Festivals mitmachen zu können“, sagt er. Draußen im Schlosshof wuchten derweil mehr als Dutzend Helfer ein Festzeltdach in die Höhe, bastelt Sascha an der Dekoration – und alle strahlen, auch ohne Lohn. „Es ist ein schönes Miteinander“, sagt Rietschel. Das sei mit Geld sowieso nicht aufzuwiegen.

Gestern bauten die Helfer die Absperrungen rund um den Großen Schöppenteich auf. Am Morgen hatten starke Hände bereits beim Verlegen der Stromleitungen angepackt. „Maultrommelallee“ und „Ancient-Trance-Weg“ werden nun noch ausgeschildert, um den Besuchern den Weg zwischen Campingplatz auf der Festwiese und den Konzertorten Schloss und Teich zu vereinfachen. Auf dem Weg liegt auch das Café esprit, in dem zusätzlich Sessions und Workshops stattfinden. Von Didgeridoo über Obertongesang bis Bodypercussion reichen die Lehr-Angebote des Festivals. Wer will, kann auch nur der Musik lauschen, den Instrumenten-Markt besuchen, oder in der Chill-Area am Teich ausruhen.

Die Hauptbühne stehe aus Sicherheitsgründen nun am Teich, so Rietschel. Das Areal sei entgegen der ersten Planung nun doch kostenpflichtig. Sonntag dürften aber alle Tauchaer als Dankeschön das Festival dort besuchen. „Aber nur solange der Platz reicht und bitte Ausweis mitbringen“, sagt er.

Jörg ter Vehn

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