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"Wir sind keinen Schritt weiter"

"Wir sind keinen Schritt weiter"

42 Tage sind inzwischen vergangen, seit Dirk Werner einen Brief an Sachsens Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) nach Dresden geschickt hat. Der Vorsitzende der Tauchaer Bürgerinitiative (BI) Alternative B 87 n hatte in diesen Umschlag die viel beachtete und vielfach unterzeichnete "Tauchaer Erklärung" eingetütet und um einen Gesprächstermin gebeten (die LVZ berichtete).

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Dirk Werner schickte im September die Tauchaer Erklärung samt Offenem Brief per Post an Ministerpräsident Tillich.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. "Das Sekretariat hat den Eingang des Briefes bestätigt. Der Ministerpräsident werde zu gegebener Zeit auf uns zu kommen. Es ist aber noch nichts geschehen", schilderte gestern Werner auf LVZ-Anfrage die aktuelle Lage. Deshalb hatte er versucht, Nordsachsens neuen Bundestagskandidaten Marian Wendt (CDU) zu kontaktieren, da er ja einen Termin mit Tillich vereinbaren wollte. "Aber bisher haben wir den jungen Abgeordneten nicht erreichen können", so Werner. Und so lautet das ernüchternde Fazit des 49-Jährigen: "Wir sind keinen Schritt weiter."

Der BI gehe es darum, dass die geplante neue Bundesstraße 87 nicht durch die Parthenaue zwischen Panitzsch und Sehlis sowie nicht durch die Tauchaer Endmoränenlandschaft gebaut wird. Diese sogenannte Südvariante gilt aber bis heute bei den Planern als eine Vorzugsvariante. Dagegen plädiert ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen, Verbänden, Naturschützern, Kommunen und parteiübergreifend Politikern dafür, die von Eilenburg kommenden B 87 n dann im Norden von Leipzig im Bereich BMW oder Neue Messe in das Leipziger Verkehrsnetz einzubinden.

"Angeblich soll das Raumordnungsverfahren zwischen Eilenburg und Torgau wieder aufgenommen worden sein. Aber was den Abschnitt nach Taucha betrifft, ist es momentan verdächtig ruhig geworden. Wir befürchten bald schon die nächste Hammer-Meldung", sieht Werner die Gefahr für die Parthenaue noch lange nicht gebannt. Die BI will nun nach der Regierungsbildung in Berlin an den zuständigen neuen Staatssekretär herantreten und in der Hauptstadt so erneut auf die Gemengelage und die regionalen Interessen bei der B 87 n-Planung aufmerksam machen.

Bis dahin wird weiter aktiv vor Ort gearbeitet. Diesen Sonntag lädt die BI gemeinsam mit dem Naturschutzbund wieder zu einer Baumpflanzung zwischen den Tauchaer Ortsteilen Sehlis und Dewitz ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr die kleine Parthebrücke nahe der Straße An den Höfen. Und am 28. November findet ab 19 Uhr im Ratskeller Taucha die nächste Mitgliederversammlung der BI statt.

 

 

www.alternative-b87.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.11.2013
Olaf Barth

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