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Zeitplan für Mittelschul-Ausbau in Gefahr

Zeitplan für Mittelschul-Ausbau in Gefahr

Separater Anbau oder Dachaufbau: Wie der von allen Fraktionen gewünschte Ausbau der Mittelschule vonstatten gehen soll, ist unklar. Offene Fragen wie diese drohten jedoch den Zeitplan durcheinander zu bringen, so dass womöglich erst 2013 an den Umbau zu denken sei, erklärte jetzt Bürgermeister Holger Schirmbeck.

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Soll rasch ausgebaut werden: die Mittelschule Taucha. Der bisherige Zeitplan dafür droht jedoch wegen vieler offener Fragen für 2012 zu platzen.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Dienstagabend tagte der Technische Ausschuss des Stadtrats zu den Detailfragen des Ausbaus. Eigentlich habe er gehofft, dass dort der Variantenvergleich zu einem eindeutigen Favoriten führe, erklärte Schirmbeck. „Aber je tiefer wir eingestiegen sind, desto schwieriger wird die Entscheidung.“ Beide Varianten hätte Vor- und Nachteile, lägen finanziell recht nah beieinander, erklärte das Stadtoberhaupt.

Bei einem Dachausbau könnten ohnehin erforderliche Arbeiten an der Außenhaut gleich mit erledigt werden. Das Dach sei aber nicht so marode, dass die Arbeiten zwingend anstünden. „Bei einem Ausbau könnten aber Dinge zu Tage treten, die alles ganz erheblich verteuern würden“, gab er zu bedenken.

Ein separater Anbau nehme das doppelte der Grundfläche des jetzigen Pavillons in Anspruch, der auch weichen müsste. Die kurze Bauzeit spreche dafür, auch eine separate Nutzungsmöglichkeit. Etwas behindertenfreundlicher sei ein Anbau, aber mit einem Aufzug ginge es auch bei einem Dachausbau. Inklusive Lift sei der Dachausbau dennoch finanziell etwas günstiger, so Schirmbeck.

Kämmerer Thomas Sauer sei jetzt beauftragt herauszufinden, wie der Anbau finanziell in das Investitionsprogramm der Stadt aufgenommen werden könnte. Es gehe immerhin um etwa 1,7 bis 1,9 Millionen Euro, von denen die Stadt vermutlich rund eine Million Euro selber schultern müsse. Ob und wie hoch tatsächlich gefördert wird, sei ebenfalls noch unklar. Montag soll nun der Verwaltungsausschuss beraten. Schirmbeck deutete an, dass womöglich zu viele Fragen offen sind, um rechtzeitig für 2012 die Förderunterlagen abgeben zu können.

Jörg ter Vehn

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