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Taucha Zweckverband Parthenaue hat neue Geschäftsstellenleiterin
Region Taucha Zweckverband Parthenaue hat neue Geschäftsstellenleiterin
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10:40 16.04.2018
Jana Bischoff leitet seit April die Geschäftsstelle des Zweckverbandes Parthenaue. Quelle: Foto: Olaf Barth
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PLAUSSIG

„Ich bin natürlich immer noch in der Einarbeitungsphase und verschaffe mir über die Themen erst einmal einen Überblick. Ich weiß aber schon, dass zum Beispiel die Kommunikation des Verbandes nach außen stark verbesserungswürdig ist“, erklärt die gelernte Verwaltungsfachwirtin. Zuletzt war sie fast zehn Jahre am Rechnungshof beschäftigt und hatte dort unter anderem die Haushalts- und Wirtschaftsführung des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft geprüft. „Die Themen des Zweckverbandes wie Land- und Ernährungswirtschaft sowie Gewässer- und Hochwasserschutz sind mir deshalb nicht fremd. Schließlich musste ich mich auch mit entsprechenden Förderrichtlinien beschäftigen. Deshalb hatte ich mich gern für die Stelle im Verband beworben“, sagt die 41-Jährige. Sie freue sich auf die neue Aufgabe und sei voll Tatendrang. Es reize sie, all das, was sie aus ihrer Prüfertätigkeit vom Schreibtisch her kenne, nun selbst in der Praxis mitzugestalten.

Die Organisation des Zweckverbandes und die Führung nach innen liegen nun ebenso in ihren Händen wie die Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit nach außen. Bischoff: „Natürlich passiert das in enger Abstimmung mit dem Verbandsvorstand und deren Vorsitzenden Gabriela Lantzsch. Dennoch bleibt es eine sehr eigenverantwortliche Aufgabe, ich bin hier in der Geschäftsstelle die Ansprechpartnerin.“ Für je fünf Mitarbeiter in der Geschäftsstelle und im Bauhof ist sie nun die neue Chefin.

Bezüglich des Themas Kommunikation liege ihr vor allem eine Verbesserung der Beziehungen zu den Landwirten am Herzen. „Ich weiß, dass das Thema Gebührenerhebung für die vom Zweckverband vorgenommene Pflege der Gewässer und Gräben für viel Ärger gesorgt hat, teils die Fronten richtig verhärtet sind. Doch trotz gegenteiliger Meinung muss man doch in der Lage sein, vernünftig miteinander zu reden“, will sie sich gesprächsbereit zeigen.

Noch nicht geklärt ist auch, ob und wie es mit dem Verbandssitz in Plaußig als Naturschutzstation weiter geht. In diesem Jahr soll dazu noch eine Entscheidung fallen, sagt Bischoff mit Blick auf zu klärende personelle und finanzielle Kapazitäten. „Wir sind da noch im Findungsprozess. Es wird auf jeden Fall ergebnisoffen geprüft“, versichert sie.

Dass die neue Geschäftsstellenleiterin eine leidenschaftliche Langläuferin und Rennradfahrerin ist, passe zu ihrer neuen Tätigkeit. „Denn als Sportlerin bewege ich mich selbst am liebsten auch in einer intakten Natur. Deshalb liegt mir auch das Thema Umweltbildung am Herzen“, erklärt Bischoff. Die Ausweisung und Pflege von Naturlehrpfaden zum Beispiel, oder Kurse und Führungen hätten für sie deshalb im Verband ebenfalls einen hohen Stellenwert.

Von Olaf Barth

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