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Taucha Zweckverband Parthenaue kümmert sich in Taucha auch um den Weidenbach
Region Taucha Zweckverband Parthenaue kümmert sich in Taucha auch um den Weidenbach
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00:29 15.01.2016
Mitarbeiter des ZVP beseitigen am Weidenbach Wildwuchs. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Taucha

Mitarbeiter des Zweckverbandes Parthenaue (ZVP) bringen derzeit im Verbandsgebiet die Gewässer 2. Ordnung auf Vordermann. Das sind Bäche und Gräben, die bei starkem Regen oder bei Hochwasser für die Ableitung des Wassers in die Flüsse sorgen. Derzeit können die Arbeiten nahe der Kriekauer Straße in Taucha beobachtet werden. Hier unterquert der zirka ein Kilometer lange Weidenbach nahe der Kegelbahn die Straße. Von der Sommerfelder Straße kommend mündet der Bach in der Parthe.

„Wir nutzen die Winterzeit für die Gehölzpflege. Das ist hier besonders wichtig, weil der Weidenbach im Ernstfall für die komplette Entwässerung des Wohngebietes an der Sommerfelder Straße und des Gärtnerweges sorgt“, erklärte Jens Götz. Der studierte Wasserwirtschaftler ist seit acht Jahren im ZVP und dort für die Gewässerunterhaltung zuständig. Mitarbeiter des fünfköpfigen ZVP-Bauhofes befreien den Bach von Wildwuchs, im Profil waren bereits Weiden gewachsen. „Die Gewährleistung des schadfreien Wasserabflusses aus den Siedlungen hat zwar Priorität, dennoch achten wir mit behutsamen Eingriffen auch auf den Erhalt und die Förderung des ökologischen Zustandes im Umfeld. Einen Kahlschlag wird es mit uns nicht geben“, meinte der 50-Jährige. Im Gegenteil, auf der Südseite des Baches haben die Mitarbeiter rund 250 Weidenstecklinge in den Boden gebracht. Fassen sie Fuß und gedeihen, dann sorgen sie eines Tages am Bach für Schatten und bremsen so das Wachstum von Schilf in der Sohle. „Natürlich ist es immer auch ein Balanceakt zwischen naturnaher Gestaltung der Gewässer und dem Erhalt ihrer Funktionalität. Aber ich denke, wir kriegen das im Verband ganz gut hin“, sagte Götz.

Insgesamt ist der ZVP im Verbandsgebiet Taucha, Borsdorf und Großpösna für die Gewässerpflege auf einer Gesamtlänge von 75 Kilometern zuständig. Götz kann nach eigener Aussage dabei auf eine gute Zusammenarbeit mit den Landwirten verweisen: „Wir haben einen guten Draht zueinander, sonst geht es nicht. Denn wir erreichen die Gewässer oft nur über deren Flächen.“ Als nächstes ziehen die Mitarbeiter zum Kittelgraben nach Borsdorf und zur Gehölzpflege nach Großpösna. Im Sommer steht dann die Mahd an den Gräben und das Freihalten der Durchlässe auf dem Programm.

Von Olaf Barth

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