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Taucha redi-Group will in Taucha 50 Arbeitsplätze schaffen
Region Taucha redi-Group will in Taucha 50 Arbeitsplätze schaffen
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14:12 19.05.2015
Bürgermeister Holger Schirmbeck (links) wünscht Geschäftsführer Christian Reitmeyer zum Start alles Gute. Quelle: Privat

Doch da gibt es momentan noch nicht viel zu sehen.

"Natürlich müssen wir jetzt erst einmal Aufträge reinholen. Wir sind sehr guter Dinge, dass dafür der richtige Zeitpunkt ist. Wir haben bereits tolle Signale von unseren Kunden erhalten", sagte Geschäftsführer und Firmen-Eigentümer Christian Reitmeyer (40). Mit über 2500 Kunden arbeite das Unternehmen bereits zusammen. Weitere Standorte gibt es unter anderem in Barcelona, Peking, Budapest, Greenville (USA) sowie Hamburg. Das mittelständische Familienunternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Langenfeld hat sich auf Qualitätsmanagement spezialisiert, vor allem mit Blick auf Zulieferfirmen für die Automobil-Industrie. 50 Arbeitsplätze, vom Fach arbeiter bis zum Messtechniker und Ingenieur sollen am Tauchaer Standort zunächst entstehen, weiteres Wachstum ist laut Reitmeyer nicht ausgeschlossen. Die Fachkräfte würden über mehrere Wochen für die speziellen Aufgaben aus- und weitergebildet.

"Die gute Verkehrsanbindung und Nähe zur Automobil-Industrie gehören zu unseren Standortvorteilen. Deshalb hat sich dieses Dienstleistungsunternehmen mit einer sehr guter Entwicklungsperspektive auch bewusst für Taucha entschieden. Und natürlich, weil es hier die entsprechenden Hallen vorgefunden hat", freute sich Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) über die Ansiedlung in der mehrfach schon neu bezogenen und dann wieder verlassenen Immobilie. Die gute geografische Lage Tauchas und die Nähe zu Sachsens Auto-Herstellern habe für die Parthestadt gesprochen, bestätigte Reitmeyer.

Taucha wird innerhalb der redi-Group nun für ganz Sachsen und angrenzende Regionen das Qualitäts- und Logistikzentrum. Außerdem soll sich der Standort zum Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für Oberflächenbearbeitung bei Blech- und Aluminiumbauteilen entwickeln. "Unsere Mitarbeiter werden nicht nur hier in den Hallen tätig sein, sondern können auch als externe Unterstützer direkt in den Werken eingesetzt werden. Das ist eine deutschlandweit gefragte Dienstleistung", sagte Reitmeyer.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.04.2015
Olaf Barth

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