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14. Bergfilm-Festival im Gaudlitzberg

14. Bergfilm-Festival im Gaudlitzberg

Die untergehende Sonne färbte die Felswand im Röcknitzer Gaudlitzbruch spektakulär, als der Delitzscher Volker Lauckner mit seinem imposanten Gong auf einen ungewöhnlichen Filmabend einstimmte.

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Interessiertes Publikum im Steinbruch Gaudlitzberg.

Quelle: Andreas Röse

Thallwitz/Röcknitz. Spannung pur brachte auch gleich der erste Wettbewerbsstreifen, der in tiefster arktischer Abgeschiedenheit das Ringen von fünf Kletterpionieren dokumentiert, einen imposanten Granitfelsen zu erobern. 43 Minuten zog der Streifen die Zuschauer im Freiluftkino in seinem Bann. Das sollte sich auszahlen: Mit seinem Film „Ausgesetzt" rangierte Jochen Schmoll in der Publikumsgunst an allererster Stelle. Er bekam die Marmor-Trophäe, die Bildhauer Uwe Bucher mit ihren 35 Kilo eigenhändig in den Steinbruch geschleppt hatte. Leicht war den Bergfilm-Freunden die Entscheidung allerdings nicht gemacht worden.

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Thallwitz/Röcknitz. Die untergehende Sonne färbte die Felswand im Röcknitzer Gaudlitzbruch spektakulär, als der Delitzscher Volker Lauckner mit seinem imposanten Gong auf einen ungewöhnlichen Filmabend einstimmte.

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Die ersten vier Plätze lagen dicht beieinander. Schöne Einblicke in die Gedankenwelt der Kletterer gab Boas Schwarz mit seinem Film „The Vertical Line". „Das ist unsere Art, sich lebendig zu fühlen, das Abenteuer, das du im Alltag nicht bekommst", bekannten die Protagonisten. Auch „Raki am Arapi", „Hunderttausendsternehotel" und „Einsam und wild" boten begeisternde Naturaufnahmen und beleuchteten die Motivation der Kletterer, mit eisernem Willen die eigenen Grenzen auszuloten Als sich am Sonnabend die Dunkelheit senkte, war längst klar, dass es die beeindruckende Naturkulisse im Gaudlitzberg locker mit dem alten Standort, dem immer mal wieder unter Wasser stehenden Spielberg, aufnehmen kann. Zum ersten Mal hatte sich in diesem Jahr der Deutsche Alpenverein (DAV) den Hut für das älteste Bergfilm-Festival im Lande aufgesetzt. Viola Hess vom Naturpark Muldenland machte am Sonnabend Kooperationsabsprachen zwischen dem DAV und dem Geopark Porphyrland öffentlich, die Pflege der Steinbrüche, Aktivitäten zu Geologie und Umweltschutz sowie Veranstaltungen zu Klettern und Porphyr beinhalten.

Gewehr bei Fuß standen auch fünf Kameraden der Röcknitzer Feuerwehr, die in ihrem Tanklöschfahrzeug 500 Liter Wasser an Bord hatten und im Bedarfsfall sofort in Böhlitz und Thallwitz Verstärkung geordert hätten. 30 DAV-Mitglieder und freiwillige Helfer aus dem Umland hatten sich seit Donnerstag ins Zeug gelegt, um den Rasen zu mähen, große Zelte aufzubauen, die Wettkampfstätten zu präparieren, Technik herbeizuschaffen und die Leinwand aufzurichten. Der gestrige Sonntag forderte noch einmal einen zehnstündigen Einsatz, um das Areal wieder in unberührten Zustand zu versetzen. Als Schirmherr sprach Landrat Gerhard Gey dem Organisationsteam coram publico seinen Dank aus und nannte den neuen Festivalort eine gute Alternative zum Spielberg. Schon jetzt steht der Termin für das 15. Bergfilm-Festival. Am 31. August 2013 wird sich auf der Leinwand und unter Kino-Eulen erneut zeigen: Abenteuer in der Natur ziehen Jung und Alt magisch in ihren Bann.

Ingrid lLeps

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