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Wurzen 14. Birkenkönigin wird ins Amt eingeführt
Region Wurzen 14. Birkenkönigin wird ins Amt eingeführt
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15:37 08.05.2016
Amtsübergabe: Auf die 13. Birkenkönigin Sandra folgt Stephanie II., die im Rahmen des Birkenfestes Krone und Schärpe von ihrer Vorgängerin Sandra Rosenberg aufgesetzt bekam. Quelle: Roger Dietze
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Colditz

Das am frühen Sonnabendabend in Colditz ertönende Martinshorn ließ zum Glück nichts Schlimmes für die Schlossstädter befürchten. Vielmehr war das Gegenteil der Fall, hatten es sich doch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr nicht nehmen lassen, die neue und mittlerweile 14. Birkenkönigin Stephanie II. im Mannschaftswagen zur Festbühne auf dem Sophienplatz zu chauffieren. Welche Aufgabe Bürgermeister Matthias Schmiedel (parteilos) seinerseits für deren Vorgängerin Sandra Rosenberg mit einem Cabriolet übernommen hatte, so dass es im Rahmen des 22. Birkenfestes in aller Öffentlichkeit zur Übergabe von Krone und Schärpe kommen konnte. Der erste Eindruck, den sich die vor der Oberschule versammelten Colditzer von der neuen Repräsentantin ihrer Stadt machen konnten, war ein positiver, weil von Ehrlichkeit geprägter. Denn die frisch gekrönte Hoheit gestand, dass sie mächtig aufgeregt sei. Ein Gefühl, so gab das Colditzer Stadtoberhaupt der neuen Birkenkönigin mit auf den Weg, das spätestens nach dem dritten öffentlichen Auftritt einer gewissen Sicherheit gewichen sei. Und Gelegenheit, um Sicherheit zu gewinnen, wird Stephanie II. in den kommenden 24 Monaten reichlich haben. Auf ihre schönsten Erlebnisse in den vergangenen zwei Jahren angesprochen, nannte die scheidende Birkenkönigin Sandra neben ihrer Krönung ein Treffen verschiedenster Repräsentations-Hoheiten nahe der polnischen Grenze. „Ich erinnere mich sehr gern daran, weil es ein sehr fruchtbringender Austausch war“, so Sandra Rosenberg, die ein positives Fazit ihrer zweijährigen „Amtszeit“ zog. „Ich denke, dass ich meine Repräsentationsfunktion für Stadt und Region zu jedem Zeitpunkt sehr ernst genommen habe.“ Kulturamt-Mitarbeiterin und Birkenfest-Mitorganisatorin Anje Heinz bescheinigte der 13. Birkenkönigin, einen guten Job gemacht zu haben. „Sandra hat die Leute mit ihrer Art aufgeschlossen und auf diese Weise ihr Interesse für unsere Stadt geweckt“, so Heinz¸ die in diesem Zusammenhang noch einmal betonte, dass es richtig gewesen sei, die Figur der Birkenkönigin fortleben zu lassen. Bürgermeister Matthias Schmiedel nutzte die Gelegenheit, um seiner Freude darüber Ausdruck zu verleihen, dass immer wieder junge Frauen ihre Bereitschaft erklärten, sich für die Stadt in der Rolle der Birkenkönigin ins Zeug zu legen. „Ich halte deshalb auch die ‚Amtszeit’ von zwei Jahren für sinnvoll, weil man dieses Ehrenamtes nicht mal so eben aus dem Ärmel schüttelt, sondern weil es vielmehr einiger Zeit bedarf, in die Rolle der Birkenkönigin hineinzuwachsen.“

Während die neue und dann 15. Birkenkönigin somit erst wieder 2018 gekrönt wird, folgt die dann 23. Auflage des Birkenfestes bereits im kommenden Jahr. Nach der Auflage 22. dürfte die Vorfreude entsprechend groß sein. Denn abgesehen vom Bilderbuchwetter, das das Stadtfest vom frühen Freitagabend bis zum abschließenden Feuerwerk am späten Sonntagabend begleitete, dürfte das ebenso abwechslungsreiche wie vielfältige Programm kaum Wünsche unerfüllt gelassen haben. Dabei reichte die Palette vom Maibaum-Schmücken und einer großen Zumba-Party am Freitag über einen Auftritt der Happy Junior Band, dem eines Phil Collins-Doubles am Sonnabend bis hin zum traditionellen Ökumenischen Gottesdienst sowie einer Modenschau am letzten Festtag.

Von Roger Dietze

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