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Wurzen 14.Bergfilm-Festival im Gaudlitzberg
Region Wurzen 14.Bergfilm-Festival im Gaudlitzberg
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04:00 21.08.2012
So präsentiert sich stativkarawane auf seiner Homepage. Quelle: privat
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Er hat gezielt mehrere Bergfilmer angeschrieben und mit einem fünfköpfigen Team die Auswahl getroffen. „Wir haben fünf neuere Beiträge ausgewählt, die alle noch keine großen Runden auf Festivals gedreht haben", erklärt Scholz. Der Journalist und Filmemacher ließ sich ermutigen, erstmals im Wettbewerb auch einen eigenen Beitrag ins Rennen zu schicken. Dafür sprach auch, dass die Protagonisten in „Raki am Arapi", die Entdeckung der verwunschenen Berge im Norden Albanien, aus Halle und Leipzig stammen. „Die Filme sind alle stark – reichen vom Expeditionsfilm bis zum Kletterkrimi", verspricht Scholz. Er hat auch seinen persönlichen Favoriten, möchte aber nicht vorgreifen: „Das Schöne an dem Festival ist doch, dass sich das Publikum, wenn die Eindrücke noch ganz frisch sind, für seinen Lieblingsfilm entscheidet." Mit dem spannenden Streifen „Ausgesetzt" geht Jochen Schmoll in die Konkurrenz. Die Kletterpioniere Stefan Glowacz und Robert Jasper entdeckten über Luftbilder Granitfelsen im Norden, die noch nie von einem Kletterer bestiegen wurden. Sie unterzogen sich einer Wahnsinnstour und ließen sich 1000 Kilometer nördlich des Polarkreises von kanadischen Eskimos 30 Tage lang mit Motorschlitten fürs Gepäck über 350 Kilometer im Eis begleiten. Am Ziel, so war es abgemacht, ließen die Inuit die Extremsportler allein. Vor dem Team stand nicht nur die Herausforderung der Felswand, sondern auch der Rückweg. „Schmoll ist Kletterer, aber auch als Kameramann ei ner der ganz brillanten. Sein Film – das sind 43 Minuten Abenteuer", schwärmt Scholz. In den Hochsommer im Yosemite-Nationalpark hingegen entführt der Heidelberger Boas Schwarz mit seinem Film The Vertical Line. „Schwarz ist damit ein ganz intensives Doppelporträt zweier amerikanischer Kletterer gelungen", charakterisiert Scholz den Film der live deutsch synchronisiert wird. „Etwas ganz Außergewöhnliches" ist für ihn auch „Hunderttausendsternehotel": Vier Kletterer und Fotografen von stativkarawane campierten nächtens auf Felstürmen und Bergkuppen in der Sächsischen Schweiz, ließen sich vom Sternenhimmel faszinieren und komponierten daraus einen „einmaligen Film". Den berühmten Bergführer Hajo Netzer begleitete der bayrische Filmer Michael Duchs eine Wochen lang in Tirol durch pure Schneeeinsamkeit. Das Ergebnis „Einsam und wild – mit Ski durchs Karwendel" gilt als die beste Dokumentation, die 2011 in der Sendung Bergauf-Bergab des Bayrischen Rundfunks gezeigt wurde. In den Gaudlitzbruch haben die Organisatoren die Filmemacher und einige der Protagonisten eingeladen. Sie kommen mit den Besuchern gern über ihre Abenteuer ins Gespräch.

Ingrid Leps

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