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Wurzen 40 leer stehende Gebäude in Ostvorstadt erfasst
Region Wurzen 40 leer stehende Gebäude in Ostvorstadt erfasst
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05:01 18.05.2018
Blick in die Walther-Rathenau-Straße: Unsanierte Häuser und hoher Wohnungsleerstand sorgen für kein attraktives Bild der Ostvorstadt. Quelle: Klaus Peschel
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Wurzen

Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen. Viereinhalb Monate nachdem die Stadtverwaltung die Architektin Corinna Debus, die Geografin Jana Fischer sowie die beiden Wohn- und Kulturprojektberater Michael Stellmacher und Roman Grabolle als Citymanager auf Honorarbasis engagierten, zogen sie jetzt vor den Mitgliedern des Technischen Ausschusses im Stadtrat eine erste Bilanz ihrer Arbeit.

Belebung des Viertels geplant

Wie berichtet, soll das Quartett aus Leipzig die Wurzener Ostvorstadt beleben, Händler unterstützen sowie Hauseigentümer über Sanierungsschritte und Fördermöglichkeiten beraten. Dafür investieren sie 15 Stunden pro Woche und sind stets dienstags von 16 bis 18 Uhr im Stadthaus. Zimmer 58, zu erreichen.

Kontakt mit Privateigentümern

Zunächst, so der studierte Archäologe und Historiker Grabolle zur jüngsten Sitzung des Gremiums, registrierte das Team sämtliche verwaiste Immobilien im Gründerzeitviertel und kartierten diese. Erfasst wurden hier 40 unbewohnte Gebäude. Zehn seien teils vermietet oder anderweitig genutzt, acht bereits veräußert und für zwei Objekte gebe es Verkaufsaussichten. Mit sechs Privateigentümer konnten die Citymanager ferner Kontakt aufnehmen und „vage etwas über Vorhaben oder Ziele“ erfahren. Bei 14 Besitzern liegen ihnen bislang noch keine Infos über mögliche Zukunftspläne vor. Mit ihnen wolle das Quartett demnächst ins Gespräch kommen.

Fazit bei Zukunftskonferenz

Darüber hinaus suchen die Citymanager ebenso den persönlichen Dialog mit jenen Hauseigentümern der Innenstadt, deren Geschäfte leer stehen. Die höchste Quote weise die Wenceslaigasse auf. „Aber das wissen die Wurzener sicher am besten zu beurteilen“, sagte Grabolle und verwies zum Schluss auf die Schwerpunkte des zweiten Halbjahres. So werde für den 19. Juni eine Leerstandswerkstatt mit drei Workshop-Runden organisiert und etwas später zwei Exkursionen veranstaltet. Im Dezember wollen die Vier dann im Rahmen der Zukunftskonferenz des Vereins Standortinitiative Wurzen & Wurzener Land ein Gesamtfazit ziehen. Denn ihre Tätigkeit ist bis Ende 2018 begrenzt.

Fragen an Citymanager Grabolle seitens der Volksvertreter gab es nach seinem Vortrag nicht.

Von Kai-Uwe Brandt

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