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669 Läufer beim Städtelauf zwischen Wurzen und Grimma

669 Läufer beim Städtelauf zwischen Wurzen und Grimma

Die Zahl des Sonntages war 669. Genau so viele Läufer haben zum 9. Städtelauf die Ziellinie in Grimma überquert - erstmals auf der Pöppelmannschen Steinbrücke.

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Massen am Ziel: Erstmals werden die Läufer in Grimma auf der Pöppelmannschen Steinbrücke von den Besuchern empfangen.

Quelle: Frank Schmidt

Wurzen/Grimma. Das bedeutet aber auch, von den etwa 750 angemeldeten Freizeitsportlern haben es sich 80 anders überlegt und sind nicht an den Start in Wurzen gegangen.

Der letzte ins Ziel gekommene Athlet wird der erste sein, der an dieser Stelle namentlich erwähnt wird - Thomas Fritzsche aus Grimma. Mit zwei Stunden und 47 Minuten stellte er eine persönliche Bestleistung auf. Mögen andere darüber schmunzeln, für Fritzsche aber war es der erste Städtelauf überhaupt als Aktiver. "Bisher war ich immer nur Zaungast. Dieses Jahr wollte ich unbedingt dabei sein - egal wie es kommt", sagte der 37-Jährige sichtlich glücklich über das, was er geleistet hat. Der olympische Gedanke - "dabei sein ist alles" - hat die Sportler getrieben. Und so liefen nur die Harten durch den Garten von Mutter Natur, deren viertes Kind, der Wind, sich noch einmal aufbäumte. "Da kommst schon ins Grübeln, wenn du früh aus dem Fenster schaust und vor lauter Nebel noch nicht einmal den hoffentlich letzten Neuschnee erkennen kannst", meinte Philipp Leipner am Start bei Temperaturen nahe Null. Zweckoptimismus versprühte da Jens Arlt, der so ziemlich als Einziger in kurzen Laufsachen an den Start ging. "Auf der Strecke wird es schon warm werden."

In der Tat, die Sonne ließ sich blicken. Mit jedem Meter Richtung Grimma ein bisschen mehr. Freilich mit Auswirkungen auf die Stimmungsnester. So auch in Oelschütz, wo schon traditionell der Burkartshainer Carneval Club die Läuferschar anfeuerte. Nicht minder emotional war es auch in Neichen und Nerchau. Nur in Dorna zeigten sich die Kameraden der Ortsfeuerwehr traurig. "Wenn wir nicht hier als Streckenposten stehen müssten, wären wir geschlossen auf der Strecke", meinte augenzwinkernd Hans Loose.

Indes passierte Mike Poch in Grimma als Gesamtsieger männlich nach 1:11 die Ziellinie. Und elf Minuten drauf kam Kathrin Bogen bei den Frauen als Siegerin ins Ziel. Ohne deren Leistung schmälern zu wollen, aber beide stammen aus Leistungszentren. Zu den Helden der Freizeitläufer gehörte Jörg Traika mit 1:25 - Platz eins in seiner Altersklasse M50. Er war gewissermaßen mit Schuld an der Akkordarbeit, die Annett Hoidis und Micaela Leuchner mit dem Schreiben von Urkunden zu leisten hatten. Denn die Siegerehrungen liefen bereist wie am Fleißband.

Am Rande des Geschehens waren Hannelore Jacob und Frederike Fichtner begeistert von dem neuen Zieleinlauf. "Das ist doch herrlich mit anzusehen, was hier los ist." Aber all das wäre nicht ohne die vielen Helfer und Sponsoren möglich gewesen. "Auch wenn ich mich wiederhole", so Cheforganisator Uwe Rosenberg, "ohne die geht gar nichts. Die erste Gratulation geht deshalb an sie." Frank Schmidt

iWeitere Fotos vom Städtelauf gibt es unter www.lvz-online.de/wurzen

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.04.2013

Frank Schmidt

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