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Abschied vom Wurzener Jugendtreff

Schlussstrich Abschied vom Wurzener Jugendtreff

Eigentlich hätte der Verein zur Förderung umweltbewussten und sozialen Handelns noch bis 31. März den Wurzener Jugendtreff im Kulturhaus Schweizergarten mietfrei betreiben können. Doch nachdem die Stadtverwaltung beschloss, die Einrichtung auf Grund von Sparzwängen zu schließen, zog die Gemeinschaft mit einer Abschiedsfeier für die verbliebenen 15 bis 20 Kinder und Jugendlichen einen vorzeitigen Schlussstrich.

Am Billardtisch: Am 2. März schloss der Jugendtreff Schweizergarten für immer seine Türen. Zur Abschiedsrunde fanden sich noch einmal die Jugendlichen der Einrichtung zusammen sowie Eberhard Friedrich (l.) und Vereinsvize Jörg Grund (2.v.l.).

Quelle: Kai-Uwe Brandt

Wurzen. Eigentlich hätte der Verein zur Förderung umweltbewussten und sozialen Handelns noch bis 31. März den Wurzener Jugendtreff im Kulturhaus Schweizergarten mietfrei betreiben können. Doch nachdem die Stadtverwaltung trotz Protesten und Unterschriftensammlung beschloss, die Einrichtung auf Grund von Sparzwängen zu schließen, zog die Gemeinschaft am Donnerstag mit einer Abschiedsfeier für die verbliebenen 15 bis 20 Kinder und Jugendlichen einen vorzeitigen Schlussstrich. „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“, sagte Vereinsgeschäftsführer Eberhard Friedrich nach 18 Jahren Jugendarbeit im Schweizergarten.

Die Enttäuschung war den Betroffenen anzusehen. Zwar empfahl ihnen der Kulturausschuss, die einzig verbliebene Jugendstätte, das Kinder- und Jugendzentrum Wurzen (KiWuWu) in der Alten Nischwitzer Straße, zu besuchen, aber dorthin wollen die meisten nicht. „Niemand kann jemanden zum Wechsel zwingen“, so Friedrich. Zumal das KiJuWu bislang und trotz Empfehlung der Parlamentarier nicht auf die Mädchen und Jungen zugegangen sei. Zu den Gästen der Runde zählten der Vereinsvorsitzende Jens Friedrich und Vize Jörg Grundig. „Es gibt für alles Geld, leider kaum für Sinnvolles“, meinte er. Friedrich wundert sich, warum der Schweizergarten auf der Rotstiftliste landete, aber der auswärtige Träger des KiJuWu, die Kindervereinigung Leipzig, 40 000 Euro für die Cofinanzierung von Betreuerstellen erhielt. Sein Verein will sich nun mehr aufs Rittergut Nitzschka konzentrieren, aktiver im Dorf werden sowie sich der Seniorenarbeit widmen. kub

Von kub

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